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Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Tabak Malawi Arbeiter in Malawi bereiten Tabakblätter zum Trocknen vor. | Bild (Ausschnitt): © IFPRI -IMAGES [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.
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Pestizide und Nikotin: Auf US-amerikanischen Tabakplantagen arbeiten Kinder völlig legal

Tabakfarmer in den 60ern: Die romantische Vorstellung vom einfachen Leben im Familienbetrieb entspricht häufig nicht der Realität der USA von heute Tabakfarmer in den 60ern: Die romantische Vorstellung vom einfachen Leben im Familienbetrieb entspricht häufig nicht der Realität der USA von heute | Bild (Ausschnitt): © Elgin County Archives [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Weltweit ist Kinderarbeit in der Tabakproduktion weit verbreitet. Vor allem Malawi und Indonesien stehen immer wieder im Fokus, wenn es um die Ausbeutung von Kindern auf Tabakplantagen geht. Aber auch in den USA, immerhin der viertgrößte Hersteller für die wohl meist verbreitete legale Droge, werden Kinder in der äußerst gesundheitsschädlichen Arbeit auf Tabakfarmen beschäftigt.
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Nikotinkrank statt Schulbank: Kinder schuften auf Tabakplantagen, um die weltweite Sucht nach Nikotin zu befriedigen

Kinder in Indonesien bringen die Ernte ein In den ärmsten Bauernfamilien Indonesiens ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Kinder mit anpacken | Bild (Ausschnitt): © Hugh Derr [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Zahl der Raucher in Deutschland nimmt immer weiter ab – Gott sei Dank. Selbst die Jugendkultur scheint immer weniger durch verlockende Werbungen der Tabakkonzerne geblendet werden zu können. Zahlreiche Verbote und Abschreckungsmaßnahmen haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Beispielsweise die bekannten Schockbilder auf jeder Zigarettenschachtel. Durch diese wird auf gesundheitliche Risiken wie Krebs, Herzleiden oder Unfruchtbarkeit hingewiesen. Auch die passiven Auswirkungen des Rauchens auf Mitmenschen werden hier nicht ausgelassen. Eine Gruppe wird jedoch vergessen abzubilden – absichtlich? Denn sie ist es doch, die mit den schwersten Gesundheitsschäden des Tabakkonsums zu kämpfen hat. Die Rede ist von den zahlreichen Tabakbauern in den Entwicklungsländern unserer Welt – darunter viele Kinder. Unter schwersten Bedingungen arbeiten diese für einen Hungerlohn, während sie krankmachenden Giftstoffen ausgesetzt sind. Besonders die Jüngsten von ihnen werden dabei nachhaltig geschädigt und können ein kindgerechtes Leben nicht führen – müssen sie ihren Eltern oft doch schon ab fünf Jahren bei der Produktion helfen.
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Malawi: Internationale Tabakkonzerne nutzen Abhängigkeit des Landes aus

Das Wohl Afrikas liegt im Interesse westlicher Industrienationen. Ein Grund dafür dürften auch die steigenden Flüchtlingszahlen sein. So kamen von Januar bis September 2016 mit 128.000 Afrikanern rund fünf Prozent mehr Flüchtlinge aus dieser Region über Italien nach Europa. Doch auch wirtschaftliche Interessen beeinflussen das Verhältnis zum afrikanischen Kontinent. Beispielhaft zeigt sich dies etwa an der Tabakindustrie, welche mit dem Anbau der Pflanzen in Malawi ihren Anfang nimmt. Der kleine Staat im Südosten von Afrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist zugleich der größte Tabakproduzent des afrikanischen Kontinents. Während der Erntezeit müssen daher in Malawi alle Familienmitglieder helfen. Auch Kinder im Grundschulalter arbeiten dann auf den Plantagen. Diese Tätigkeit ist jedoch mit großen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden, denn neben den hochgiftigen Pestiziden stellt auch die giftige Tabakpflanze selbst eine Gesundheitsbedrohung dar.
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„Action!Kidz“ engagieren sich für Kinder in Sambia

Kinderarbeit auf einer Tabakplantage  Bild (Ausschnitt): © Kindernothilfe - Action Kids Mit dem aktuellen Projekt will Action!Kidz nun Kindern helfen, die in Sambia auf Teeplantagen und in Steinbrüchen arbeiten müssen. Obwohl Arbeit unter 15 Jahren in Sambia eigentlich verboten ist, schuftet jedes dritte Kind im Alter von sieben bis vierzehn Jahren viele Stunden täglich. Diesen und vielen anderen jungen Menschen möchte die Action! Kidz nun helfen und ihnen die Chance auf eine bessere Kindheit geben.
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Brasilien macht es den USA vor: Verbot von Kinderarbeit in der Tabakproduktion

  Bild (Ausschnitt): © Andjic - Dreamstime.com

„Es war schrecklich. Als wäre etwas in meinem Kopf, das versucht, ihn aufzufressen.“, so schildert ein 12-jähriger Junge in North Carolina gegenüber Human Rights Watch seine Kopfschmerzen bei der Arbeit im Tabakfeld. Noch immer werden in den Vereinigten Staaten Kinder, die nach US-Gesetz zu jung zum Konsum von Alkohol und ... >> weiter lesen

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