Waffen

Red-Hand-Day am 12.2.2017 – Weltweite Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten

Seit über 10 Jahren findet jährlich am 12. Februar der Red-Hand-Day statt, ein internationaler Gedenktag zum Schicksal von Kindersoldaten. Hunderttausend rote Handabdrücke auf Papier wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben. Trotzdem wird die Zahl der Kindersoldaten weltweit immer noch auf 250.000 geschätzt.

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Die Kindersoldaten des IS – Täter und Opfer zugleich

«Wir werden auch gegen Kindersoldaten kämpfen müssen», berichtet Rayyan al Kildani. Er ist der Kommandeur der „Babylon-Kräfte“, einer Miliz asyrischer Christen im Nordirak. Auch er ist beim Sturm auf die IS-Hochburg Mossoul mit seinen Männern dabei. Seit zwei Jahren besetzten die Dschihadisten die Stadt. Ein elf oder zwölfjähriges Kind, das damals rekrutiert wurde, kann jetzt als Teenager schon radikalisiert sein. Kildani beteuert, sie werden so menschlich wie möglich vorgehen.

Ehemalige Kindersoldaten dienen nun dem US-Militär

Das britische Unternehmen für Sicherheits- und Risikomanagement „Aegis Defence Services“ soll Söldner aus Sierra Leone einstellen, um im Irak zu arbeiten. Dies berichtete ein ehemaliger Vorstand der Firma. Jene wurden aus Kostengründen rekrutiert ohne zu überprüfen, ob sie jemals als Kindersoldaten aktiv waren. James Ellery, Direktor der Firma von 2005 bis 2015, spricht von einer Verpflichtung gegenüber Sierra Leone, die Arbeitslosigkeit zu verringern und gleichzeitig Kosten für die US-Präsenz im Irak zu reduzieren. Da man sich die Soldaten aus Europa nicht leisten kann, schaut sich das Unternehmen seit 2011 in Afrika nach Arbeitskräften um. Davor wurden britische, amerikanische und nepalesische Sicherheitskräfte eingestellt.

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Kindersoldaten in der Ukraine?

Uganda, Kongo, Kolumbien oder Myanmar: Über Kindersoldaten aus diesen oder anderen, größtenteils afrikanischen Ländern hört man viel. Der Krieg in der Ost-Ukraine, der im Frühjahr 2014 in den Gebieten Donezk und Lugansk begonnen hat und in Folge tausende Tote hervorbrachte, hat allerdings dazu geführt, dass auch in diesem Land Kindersoldaten… Weiterlesen »Kindersoldaten in der Ukraine?

In Benin werden jährlich mindestens 50.000 Kinder verkauft

Eltern, die ihre Kinder für 70 Euro an Menschenhändler verkaufen – das ist die traurige Realität in dem westafrikanischen Staat Benin. Vielen Familien fehlt das Geld, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Vor allem in ländlichen Gebieten glauben Eltern, dass sie ihrem Kind zu einem besseren Leben verhelfen, wenn… Weiterlesen »In Benin werden jährlich mindestens 50.000 Kinder verkauft

USA liefern weiter Waffen an Kindersoldaten

Der amerikanische Präsident Barack Obama wird weiter Staaten wie Somalia, Nigeria, Südsudan und die Demokratische Republik Kongo militärisch unterstützen – obwohl diese Kindersoldaten einsetzen. Diese Entwicklung ist enttäuschend, da der US-Präsident die Möglichkeit hat, den Einsatz von Kindersoldaten massiv einzuschränken: Durch den Child Soldiers Prevention Act (CSPA) hat Obama die… Weiterlesen »USA liefern weiter Waffen an Kindersoldaten