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Klimawandel, Kriege und COVID-19 fördern die Verheiratung von Kindern

 Schwangerschaft und Geburt sind für junge Mädchen lebensgefährlich | Bild (Ausschnitt): © DFID - UK Department for International Development [CC BY 2.0]  - flickr Wer sein Kind vor dem 18. Geburtstag verheiratet, verstößt gegen die Kinderrechte. Dennoch ist die Kinderehe eine weitverbreitete Praxis in der ganzen Welt. In den letzten Jahren konnten große Erfolge im Kampf gegen Kinderheiraten erzielt werden. Doch all das läuft Gefahr, zunichte gemacht zu werden. Und zwar durch aktuelle Krisen wie Bürgerkriege, Corona und der Klimawandel.
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Corona-Krise verstärkt sexuelle Ausbeutung von Kindern auf den Philippinen

Mädchen in Manila Die Philippinen entwickeln sich zum Hotspot der digitalen sexuellen Ausbeutung von Kindern | Bild (Ausschnitt): © Deortiz [(CC BY 2.0)]  - flickr 1,90 Dollar für den ganzen Tag – so viel kostet das morgendliche Croissant in Deutschland. Wer täglich weniger als das zu Verfügung hat, lebt in extremer Armut. Mehr als 380 Millionen Kinder sind weltweit davon betroffen.
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Wirksam gegen ausbeuterische Kinderarbeit – aber wie?

Kinder in der Schule Zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit müssen gute Alternativen geschaffen werden. Vor allem wichtig: Eine gute Schulbildung | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Mit 15 Jahren hat Yi Yi angefangen, in einer Textilfabrik in Myanmar zu arbeiten, ihre beiden Freundinnen mit nur 14 Jahren. Ihre Familie war abhängig vom Einkommen ihrer Tochter, doch selbst dieses war mager: Umgerechnet ca. zwei Euro pro Tag bekam sie anfangs. Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der myanmarischen Textilbranche weit verbreitet. Die Folgen für die vielen Kinder, die in asiatischen Textilfabriken tätig sind, sind vielfältig: Stickige Arbeitsplätze, die oftmals auch als Wohnorte dienen, sowie Wunden an den Händen und das Einatmen giftiger Dämpfe bei der Färbung von Textilien schädigen die Gesundheit der Kinder, denen auch ein Schulbesuch nicht möglich ist. Die Fabrik, in der Yi Yi arbeitet, fertigt unter anderem für Takko, einen deutschen Textilhändler. Auch für H&M und Primark wird in Myanmar produziert.
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Lieferkettengesetz – Endlich konkrete Umsetzung in Sicht?

Müller Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) plant schon seit längerer Zeit ein Lieferkettengesetz für deutsche Unternehmen.  | Bild (Ausschnitt): © Engagement Global [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr Die Lieferketten von Konzernen in einer globalisierten Weltwirtschaft stehen immer wieder unter Kritik: Mangelhafte soziale und ökologische Standards in vielen Branchen und Betrieben, insbesondere im globalen Süden, Menschenrechtsverletzungen in Form von Ausbeutung und oftmals auch Kinderarbeit. Auch deutsche Unternehmen profitieren von Zulieferern und deren Produkten, die unter teils menschenrechtswidrigen Bedingungen geschaffen wurden, und die sie beispielsweise für die Weiterverarbeitung nutzen.
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Für den Kaffee von Nespresso und Starbucks müssen Kinder arbeiten

Eine Tasse Kaffee Auf Kaffeeplantagen in Guatemala müssen Kinder arbeiten | Bild (Ausschnitt): © Tim Sackton [(CC BY-SA 2.0)]  - flickr Nichts drückt wohl mehr Genuss und Entspannung aus als George Clooney beim Kaffeetrinken in der Nespresso-Werbung. Eine Dokumentation von Channel 4, Dispatches, bringt das saubere Image dieser Werbung aber ins Wanken. Sowohl an der Kaffeeproduktion von Nespresso als auch an der von Starbucks in Guatemala seien Kinder beteiligt.
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Der Jemenkrieg drängt Kinder zur Arbeit

Zerbombte Schule im Jemen Viele Schulen im Jemen sind zerstört. Viele jemenitische Kinder müssen wegen dem Krieg arbeiten. | Bild (Ausschnitt): © Julien Harneis [Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)]  - flickr Seit dem Beginn der Jemen-Krise 2014 sind bis Ende 2019 mehr als 230.000 Menschen gestorben – und es werden nicht weniger. Die Kinder sind besonders stark von der Krise betroffen. Entweder sind ihre Väter tot oder arbeitslos, sie müssen sich daher selbst um Arbeit bemühen.
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