Tansania

Tabakarbeiter in Malawi sitzen inmitten von Tabakblättern, die sie zum Trocknen vorbereiten.

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.

Kinderarbeit auf Teeplantagen – immer noch ein weltweites Problem

Die Tasse Tee, egal ob morgens, abends oder dazwischen: Für viele ist sie ein Muss. Tatsächlich wird Tee nach Wasser weltweit am zweithäufigsten konsumiert: 70.000 Tassen Tee werden pro Sekunde rund um den Globus getrunken. Auch wenn Deutschland nicht wirklich als Teetrinker-Nation gilt, ist das Heißgetränk auch hierzulande äußerst beliebt. Was viele dabei nicht wissen: Für unseren Genuss sorgen oftmals auch Kinder, die auf den Teeplantagen arbeiten müssen.

Gold – Es ist nicht alles sauber, was glänzt

Mit gerade einmal vier Jahren hat Kalizeta Kinda angefangen, ihrer Mutter bei der Arbeit in einer Goldmine in Burkina Faso zu helfen. Das zehnjährige Mädchen zerkleinert Gestein mit einem selbstgebauten Hammer und holt sich dabei Wunden an den Händen. Wie sie gehen weltweit nach wie vor viele Kinder schädlichen und gefährlichen Arbeiten nach, um den globalen Bedarf an Gold zu decken. Das Edelmetall findet am meisten Verwendung in Schmuck, aber auch in der Elektronik, der (Zahn-)medizin und im Finanzsektor.

Razzia in Tansania – 70 Arbeitsagenturen geschlossen

Die ILO-Konvention Nr. 182 verpflichtet jedes Land, sofortige Maßnahmen gegen die „schlimmsten Formen der Kinderarbeit“ vorzunehmen. Darunter fällt: Sklavenarbeit und ähnliche Formen, der Verkauf von Kindern, Kinderhandel, Zwangsarbeit, Prostitution, sexueller Missbrauch und vieles mehr. Tansania hat diese Konvention 2001 ratifiziert und ist somit dazu verpflichtet, Maßnahmen gegen die oben aufgeführten… Weiterlesen »Razzia in Tansania – 70 Arbeitsagenturen geschlossen

Thailändische Familien schicken ihre Kinder zum Krabbenpulen

Shrimps sind in großen Mengen und vor allem billig in jedem Supermarkt und Discounter erhältlich. Doch was steckt da hinter? Wie kann es sein, dass Shrimp, der so viele Produktionsschritte durchläuft, so viel Aufwand mit sich bringt und beinahe einmal um die Welt reist, so billig in unseren Tiefkühlregalen auftaucht?… Weiterlesen »Thailändische Familien schicken ihre Kinder zum Krabbenpulen

Rote Rosen: Liebesbeweise auf Kosten von Kindern

Am 14. Februar ist wieder der alljährlich gefeierte Valentinstag. Deutschland importiert 1,2 Milliarden Rosen im Jahr und insbesondere am „Tag der Liebe“ werden sie gerne als Zeichen von Zuneigung und Aufmerksamkeit verschenkt. 80 Prozent der Schnittblumen kommen aus Kolumbien, Ecuador, Kenia oder Tansania, weil der heimische Blumenanbau die Nachfrage nicht… Weiterlesen »Rote Rosen: Liebesbeweise auf Kosten von Kindern