Schlagwort-Archive: Schule

Schönheit hat ihren Preis und den zahlen Kinderarbeiter

 Rouge, Lidschatten und Lippenstift in all diesen Kosmetika ist Mica enthalten. | Bild (Ausschnitt): © KaurJmeb [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Jeden Morgen muss die 11-jährige Pooja mit den ersten Sonnenstrahlen aufstehen und sich mit ihrem Vater zu den Minen aufmachen. Dort angekommen, strömen in der Regel bereits Hunderte von Kindern aus den Löchern im Boden, ihre Wangen und Kleider mit glitzerndem Staub bedeckt. Pooja und die anderen Kinder - einige von ihnen sind gerade einmal fünf Jahre alt - werden den Rest des Tages damit verbringen, sich durch kleine, von Menschenhand geschaffene Tunnel zu winden.
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Das Eis im Sommer – Ein bitter-süßer Genuss

Palmöl im Speiseeis Das Eis im Sommer - eine beliebte und willkommende Abkühlung. In vielem Eis ist jedoch Palm- oder Kokosöl und damit oftmals auch Kinderarbeit enthalten.  | Bild (Ausschnitt): © Ivan Radic [CC BY 2.0]  - flickr Endlich sommerliche Temperaturen – da gehört das Eis für viele als fester Bestandteil einfach dazu. Die süße Abkühlung erfreut sich in Deutschland äußerster Beliebtheit: Jährlich werden pro Person etwa acht Liter Eis, also ungefähr 120 Kugeln, konsumiert. Doch wie in vielen anderen Produkten auch, steckt im Eis oft eine sehr problematische Zutat: Palmöl. Billiger als Vollmilch und Sahne macht es das Eis cremiger und lässt es langsamer schmelzen. Doch nicht nur im Eis findet es Verwendung: In zahlreichen Lebensmitteln, darunter vielen Süßwaren, ebenso wie in Kosmetikprodukten steckt Palmöl.
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Klimawandel, Kriege und COVID-19 fördern die Verheiratung von Kindern

 Schwangerschaft und Geburt sind für junge Mädchen lebensgefährlich | Bild (Ausschnitt): © DFID - UK Department for International Development [CC BY 2.0]  - flickr Wer sein Kind vor dem 18. Geburtstag verheiratet, verstößt gegen die Kinderrechte. Dennoch ist die Kinderehe eine weitverbreitete Praxis in der ganzen Welt. In den letzten Jahren konnten große Erfolge im Kampf gegen Kinderheiraten erzielt werden. Doch all das läuft Gefahr, zunichte gemacht zu werden. Und zwar durch aktuelle Krisen wie Bürgerkriege, Corona und der Klimawandel.
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Weiterhin arbeiten viele Kinder im Kakaoanbau

Kakaoschoten Die Kinderarbeit im Kakaoanbau nimmt zu | Bild (Ausschnitt): ©  Frank Kehren [(CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr Das kleine Stückchen Schokolade zum Espresso oder einfach zwischendrin an grauen Tagen – 11,5 Kilogramm durchschnittlich genehmigen sich die Deutschen von der süßen Sünde pro Jahr. Doch weiterhin müssen für den kleinen Genuss mehr als zwei Millionen Kinder in Ghana und an der Elfenbeinküste auf Kakaoplantagen arbeiten.
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Corona-Krise verstärkt sexuelle Ausbeutung von Kindern auf den Philippinen

Mädchen in Manila Die Philippinen entwickeln sich zum Hotspot der digitalen sexuellen Ausbeutung von Kindern | Bild (Ausschnitt): © Deortiz [(CC BY 2.0)]  - flickr 1,90 Dollar für den ganzen Tag – so viel kostet das morgendliche Croissant in Deutschland. Wer täglich weniger als das zu Verfügung hat, lebt in extremer Armut. Mehr als 380 Millionen Kinder sind weltweit davon betroffen.
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Wirksam gegen ausbeuterische Kinderarbeit – aber wie?

Kinder in der Schule Zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit müssen gute Alternativen geschaffen werden. Vor allem wichtig: Eine gute Schulbildung | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Mit 15 Jahren hat Yi Yi angefangen, in einer Textilfabrik in Myanmar zu arbeiten, ihre beiden Freundinnen mit nur 14 Jahren. Ihre Familie war abhängig vom Einkommen ihrer Tochter, doch selbst dieses war mager: Umgerechnet ca. zwei Euro pro Tag bekam sie anfangs. Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der myanmarischen Textilbranche weit verbreitet. Die Folgen für die vielen Kinder, die in asiatischen Textilfabriken tätig sind, sind vielfältig: Stickige Arbeitsplätze, die oftmals auch als Wohnorte dienen, sowie Wunden an den Händen und das Einatmen giftiger Dämpfe bei der Färbung von Textilien schädigen die Gesundheit der Kinder, denen auch ein Schulbesuch nicht möglich ist. Die Fabrik, in der Yi Yi arbeitet, fertigt unter anderem für Takko, einen deutschen Textilhändler. Auch für H&M und Primark wird in Myanmar produziert.
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