Nicaragua

Tabakarbeiter in Malawi sitzen inmitten von Tabakblättern, die sie zum Trocknen vorbereiten.

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.

Warum Klimawandel und Umweltzerstörung die Kinderarbeit weltweit verschlimmern

Der Zusammenhang zwischen Klimawandel, Umweltzerstörung und Kinderarbeit ist bisher nur wenig untersucht worden und meistens wurde nur auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels eingegangen. Jedoch wurde diesen Juni ein Bericht von Terre des Hommes veröffentlicht der sich genau mit diesem Zusammenhang von Klimawandel, Umweltzerstörung und Kinderarbeit beschäftigt und ihn näher untersucht.

Thailändische Familien schicken ihre Kinder zum Krabbenpulen

Shrimps sind in großen Mengen und vor allem billig in jedem Supermarkt und Discounter erhältlich. Doch was steckt da hinter? Wie kann es sein, dass Shrimp, der so viele Produktionsschritte durchläuft, so viel Aufwand mit sich bringt und beinahe einmal um die Welt reist, so billig in unseren Tiefkühlregalen auftaucht?… Weiterlesen »Thailändische Familien schicken ihre Kinder zum Krabbenpulen

Nicaragua – Steigende Armut treibt Kinder auf den Arbeitsmarkt

Nicaragua ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, mit einem hohen Bevölkerungsanteil (34,5 %) unter 15 Jahren. Besucht man heute die Gegenden an der Atlantikküste, so sieht man zu Schulzeiten junge Mütter mit ihren Kinderwägen, Kinder die Softgetränke und anderes verkaufen oder auf Parkbänken im Schatten sitzen. Ihre Antworten auf die… Weiterlesen »Nicaragua – Steigende Armut treibt Kinder auf den Arbeitsmarkt

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164

Kinderarbeit in Zentralamerika

Nach jüngsten Angaben der ILO gibt es in Zentralamerika rund 2,5 Millionen arbeitende Kinder. Viele von ihnen beginnen bereits im Alter von fünf Jahren zu arbeiten. Als Gründe werden vor allem die Armut der Familie und der Ausschluss aus dem Bildungssystem genannt. Auf dem Land übernehmen Kinder häufig gefährliche und… Weiterlesen »Kinderarbeit in Zentralamerika

Nicaragua: Mädchen als Sexsklavinnen

An der Atlantikküste Nicaraguas kaufen Drogenhändler aus Honduras 10 bis 15-jährige Mädchen, um sie als Sexsklavinnen weiter zu verkaufen. Die jungen Mädchen gehören überwiegend zum indigenen Volk der Miskito und werden von den Drogendealern ihren völlig verarmten Eltern abgekauft. Laut der Vorsitzenden des UN-Forums für indigene Fragen, Mirna Cunningham, werden… Weiterlesen »Nicaragua: Mädchen als Sexsklavinnen