Krieg

Manilas Müllkinder

Wenn Plastikabfall überlebenswichtig wird: Manilas Müllkinder

Rund 70.000 Einwohner*innen hat die Siedlung aus Wellblech, Pappe und Holz besteht. Familien und Geschäfte haben, hier im Slum Vitas im Bezirk Tondo. Als Teil der philippinischen Hauptstadt Manila befindet sich dieser direkt an einer Schnellstraße, außerhalb des Zentrums.  

Jeden Tag steigen die Kinder des Slums erneut ins Wasser, um wiederverwertbare Gegenstände oder Plastikmüll aus der Bucht zu fischen , die den Abfall der Stadt direkt vor ihre Hütten spült. 9.3 Millionen Kilogramm pro Tag wird laut dem Umweltministerium in den Städten und Vororten produziert. Das meiste landet jedoch nicht in Mülltonnen oder Containern, sondern im Wasser und direkt in der Bucht von Manila. 

Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung – Das Schicksal von Millionen geflüchteten Minderjährigen

Weltweit sind heute ca. 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Elend. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Damit sind so viele Minderjährige auf der Flucht wie noch nie. Ob im Herkunftsland, im Transit oder in Europa: Geflüchtete Minderjährige sind besonders gefährdet, Opfer von Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung zu werden. Internationale Organisationen schätzen, dass je nach Fluchtroute zwischen 40 und 75 Prozent der geflüchteten Minderjährigen ausgebeutet werden.

Klimawandel, Kriege und COVID-19 fördern die Verheiratung von Kindern

Wer sein Kind vor dem 18. Geburtstag verheiratet, verstößt gegen die Kinderrechte. Dennoch ist die Kinderehe eine weitverbreitete Praxis in der ganzen Welt. In den letzten Jahren konnten große Erfolge im Kampf gegen Kinderheiraten erzielt werden. Doch all das läuft Gefahr, zunichte gemacht zu werden. Und zwar durch aktuelle Krisen wie Bürgerkriege, Corona und der Klimawandel.

Der Jemenkrieg drängt Kinder zur Arbeit

Seit dem Beginn der Jemen-Krise 2014 sind bis Ende 2019 mehr als 230.000 Menschen gestorben – und es werden nicht weniger. Die Kinder sind besonders stark von der Krise betroffen. Entweder sind ihre Väter tot oder arbeitslos, sie müssen sich daher selbst um Arbeit bemühen.

Syrienkonflikt: Existenzsicherung durch Kinderarbeit

Bewaffnete Konflikte werden meist von erwachsenen Entscheidungsträgern begonnen und geführt. Doch die Last sowie die Folgeerscheinungen der Kriege trägt meist die minderjährige Bevölkerung, welche die Folgen meist direkt zu spüren bekommt. Das ist auch im Syrienkonflikt der Fall. Die Kinder in Syrien sind die größten Opfer der langanhaltenden Eskalation. Den meisten der betroffenen Kinder wird der Zugang zur Bildung verwehrt, aber was noch schlimmer ist: Viele müssen hart arbeiten um das tägliche Überleben der Familie und die eigene Existenz zu sichern

Ein Leben als Kindersoldatin: Mädchen sind genauso betroffen wie Jungen

Kinder haben nichts mit dem zu tun, was bewaffnete Konflikte verursacht. Dennoch sind sie am schwerwiegendsten betroffen. Sie leiden unter Hunger und Krankheiten, sie werden gefoltert, getötet und sexuell missbraucht. Sie können nicht zur Schule gehen, werden Opfer von Menschenhandel, von ihren Familien getrennt oder als Kindersoldaten rekrutiert. Ihre Situation in Kriegs- und Konfliktregionen verschärft sich zunehmend, raubt ihnen Kindheit, Perspektive und Gesundheit. 2018 lebten weltweit 415 Millionen Minderjährige in Konfliktgebieten. Das ist jedes sechste Kind. Die Zahl der schweren Verbrechen gegen sie ist seit 2010 um 170 Prozent gestiegen.

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