Schlagwort-Archive: Kinderprostitution

Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung – Das Schicksal von Millionen geflüchteten Minderjährigen

Syrisches Flüchtlingskind bei der Arbeit Der syrische Flüchtling Mahmoud arbeitet in einem Fischgeschäft nahe seiner Unterkunft im Libanon, um seine Familie zu versorgen. | Bild (Ausschnitt): © Photo Unit [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Weltweit sind heute ca. 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Elend. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Damit sind so viele Minderjährige auf der Flucht wie noch nie. Ob im Herkunftsland, im Transit oder in Europa: Geflüchtete Minderjährige sind besonders gefährdet, Opfer von Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung zu werden. Internationale Organisationen schätzen, dass je nach Fluchtroute zwischen 40 und 75 Prozent der geflüchteten Minderjährigen ausgebeutet werden.
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Corona-Krise verstärkt sexuelle Ausbeutung von Kindern auf den Philippinen

Mädchen in Manila Die Philippinen entwickeln sich zum Hotspot der digitalen sexuellen Ausbeutung von Kindern | Bild (Ausschnitt): © Deortiz [(CC BY 2.0)]  - flickr 1,90 Dollar für den ganzen Tag – so viel kostet das morgendliche Croissant in Deutschland. Wer täglich weniger als das zu Verfügung hat, lebt in extremer Armut. Mehr als 380 Millionen Kinder sind weltweit davon betroffen.
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Wirksam gegen ausbeuterische Kinderarbeit – aber wie?

Kinder in der Schule Zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit müssen gute Alternativen geschaffen werden. Vor allem wichtig: Eine gute Schulbildung | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Mit 15 Jahren hat Yi Yi angefangen, in einer Textilfabrik in Myanmar zu arbeiten, ihre beiden Freundinnen mit nur 14 Jahren. Ihre Familie war abhängig vom Einkommen ihrer Tochter, doch selbst dieses war mager: Umgerechnet ca. zwei Euro pro Tag bekam sie anfangs. Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der myanmarischen Textilbranche weit verbreitet. Die Folgen für die vielen Kinder, die in asiatischen Textilfabriken tätig sind, sind vielfältig: Stickige Arbeitsplätze, die oftmals auch als Wohnorte dienen, sowie Wunden an den Händen und das Einatmen giftiger Dämpfe bei der Färbung von Textilien schädigen die Gesundheit der Kinder, denen auch ein Schulbesuch nicht möglich ist. Die Fabrik, in der Yi Yi arbeitet, fertigt unter anderem für Takko, einen deutschen Textilhändler. Auch für H&M und Primark wird in Myanmar produziert.
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Bangladesch: Sexuelle Ausbeutung von Kindern kennt keine Grenzen

Ein Mädchen in Bangladesch Ein Mädchen in Bangladesch | Bild (Ausschnitt): ©  Naquib Hossain [CC BY-SA 2.0]  - flickr Am untersten Ende der Rangordnung stehen jene Kinderprostituierten, die nicht hier geboren, aber von ihren bettelarmen Familien an Menschenhändler verkauft wurden. Im Alter von 12 bis 14 Jahren werden sie nach Kandapara gebracht und in die Obhut einer älteren Prostituierten gestellt.
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Schadet ein generelles Kinderarbeitsverbot? Stellungnahme zu der Kritik an der UN-Kinderrechtskonvention

  Bild (Ausschnitt): © Zatletic - Dreamstime.com

Kritik am Kinderarbeitsverbot der UN wegen unzureichender Berücksichtigung der Lebensrealität.

Zunehmend fordern Experten aus den Bereichen Menschenrechte und Kindesentwicklung die Abschaffung des Kinderarbeitsverbots der UN, weil es kaum positive Effekte habe und realitätsfern sei. Positive Effekte von Kinderarbeit seien bisher ignoriert und nicht ausreichend untersucht worden. Im Rahmen der ... >> weiter lesen

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Brasilien: Kinderprostitution überschattet die Olympischen Spiele in Rio

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): ©  Luci Correia [CC BY 2.0]  - Flickr

Vergangenen Donnerstag sprengte die Polizei in Rio einen Kinderprostitutionsring. Besonders erschreckend ist: Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe zum Olympischen Park. Nur eine Woche trennte die brasilianische Metropole davon, die diesjährigen Sommerspiele neben einem unaussprechlichen Verbrechen stattfinden zu lassen.

Nach Informationen der Polizei lockten zwei zu diesem Zeitpunkt noch flüchtige ... >> weiter lesen

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