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Der Studentenfutter-Check: Wie viel Kinderarbeit steckt in Nüssen und Rosinen?

  Bild (Ausschnitt): © untovilordo [Pixabay License]  - pixabay Studentenfutter ist ein beliebter Snack, und das nicht nur bei Studenten. Die Nuss-Frucht-Mischung bildet eine gesündere Alternative zu den klassischen Knabbereien wie Chips, Erdnussflips & Co. Sie steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns und enthält Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B oder Magnesium. Doch wie fair sind die Nüsse und Trockenfrüchte eigentlich? Wurden sie womöglich von Kinderhänden gepflückt? Wir haben uns die geläufigsten Inhaltsstoffe von Studentenfutter mal angeschaut.
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Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Tabak Malawi Arbeiter in Malawi bereiten Tabakblätter zum Trocknen vor. | Bild (Ausschnitt): © IFPRI -IMAGES [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.
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Kinderarbeit auf Teeplantagen – immer noch ein weltweites Problem

Bild Tee Weltweit erfreut sich der Tee äußerster Beliebtheit - so auch in Deutschland. Für ihn müssen jedoch Kinder in zahlreichen Ländern auf Plantagen arbeiten.  | Bild (Ausschnitt): © Gourmandise  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Tasse Tee, egal ob morgens, abends oder dazwischen: Für viele ist sie ein Muss. Tatsächlich wird Tee nach Wasser weltweit am zweithäufigsten konsumiert: 70.000 Tassen Tee werden pro Sekunde rund um den Globus getrunken. Auch wenn Deutschland nicht wirklich als Teetrinker-Nation gilt, ist das Heißgetränk auch hierzulande äußerst beliebt. Was viele dabei nicht wissen: Für unseren Genuss sorgen oftmals auch Kinder, die auf den Teeplantagen arbeiten müssen.
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Schönheit hat ihren Preis – und den zahlen Kinderarbeiter

 Rouge, Lidschatten und Lippenstift in all diesen Kosmetika ist Mica enthalten. | Bild (Ausschnitt): © KaurJmeb [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Jeden Morgen muss die 11-jährige Pooja mit den ersten Sonnenstrahlen aufstehen und sich mit ihrem Vater zu den Minen aufmachen. Dort angekommen, strömen in der Regel bereits Hunderte von Kindern aus den Löchern im Boden, ihre Wangen und Kleider mit glitzerndem Staub bedeckt. Pooja und die anderen Kinder - einige von ihnen sind gerade einmal fünf Jahre alt - werden den Rest des Tages damit verbringen, sich durch kleine, von Menschenhand geschaffene Tunnel zu winden.
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Grabsteine aus Kinderarbeit: Es wird immer noch zu wenig dagegen getan

 Zu wenige Bundesländer in Deutschland setzen sich aktiv gegen Grabsteine aus Kinderarbeit ein.  | Bild (Ausschnitt): © pixabay [pixabay]  - pixabay Wer einen indischen Steinbruch besucht, der trifft noch immer auf Kinder, die Steine schleppen oder Sprengladungen an Granitblöcken befestigen. Viele Hersteller schotten sich zunehmend ab und verweigern unangekündigte Kontrollen, um ihre Praktiken zu schützen. Finden angekündigte Kontrollen statt, sind natürlich keine Kinder mehr da. So ist es einfach zu behaupten, Kinderarbeit in Steinbrüchen wäre in Indien kein Problem mehr. Die indische Kinderrechtsorganisation Bachpan Bachao Andolan geht dennoch von 100.000 Minderjährigen in indischen Steinbrüchen und Ziegeleien aus. Ihre Lebenserwartung liegt zwischen 30 und 40 Jahren. Steinstaub und Temperaturen um die 40 Grad Celsius greifen ihre nicht geschützten Ohren, Augen und Atemwege an. Die Folgen sind Taubheit und Staublungen.
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Wirksam gegen ausbeuterische Kinderarbeit – aber wie?

Kinder in der Schule Zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit müssen gute Alternativen geschaffen werden. Vor allem wichtig: Eine gute Schulbildung | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Mit 15 Jahren hat Yi Yi angefangen, in einer Textilfabrik in Myanmar zu arbeiten, ihre beiden Freundinnen mit nur 14 Jahren. Ihre Familie war abhängig vom Einkommen ihrer Tochter, doch selbst dieses war mager: Umgerechnet ca. zwei Euro pro Tag bekam sie anfangs. Ausbeuterische Kinderarbeit ist in der myanmarischen Textilbranche weit verbreitet. Die Folgen für die vielen Kinder, die in asiatischen Textilfabriken tätig sind, sind vielfältig: Stickige Arbeitsplätze, die oftmals auch als Wohnorte dienen, sowie Wunden an den Händen und das Einatmen giftiger Dämpfe bei der Färbung von Textilien schädigen die Gesundheit der Kinder, denen auch ein Schulbesuch nicht möglich ist. Die Fabrik, in der Yi Yi arbeitet, fertigt unter anderem für Takko, einen deutschen Textilhändler. Auch für H&M und Primark wird in Myanmar produziert.
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