Zum Inhalt springen

Handel

Kokablätter in der Hand

Kinder arbeiten in Perus Kokainhandel

Auf den Landstraßen in den Bergen Perus sind die sogenannten Mochileros unterwegs: Peruaner, viele von ihnen Kinder, mit großen, schweren Säcken auf dem Rücken. Der Inhalt dieser Säcke: Kokablätter auf dem Weg in die Labore, wo sie zu Kokain verarbeitet werden sollen. Die minderjährigen Mochileros bringen sich mit ihrer Tätigkeit in große Gefahr – und sie sind nicht die einzigen Kinder, die in der Kokain-Produktionskette in Peru riskante Arbeit verrichten.

Kinder bei Gewinnung von Opium auf Schlafmohnfeldern beteiligt

Dass Heroin keine ungefährliche Droge ist, dürfte den wenigsten neu sein. Die hohe Abhängigkeits – und Todesrate unter Heroinkonsumenten ist allgemein bekannt. Auch dass der Handel mit dem Rauschgift keine schöne Angelegenheit ist, ist den meisten bewusst. Was im öffentlichen Bewusstsein weniger präsent ist: Das Opium, aus dem die Droge besteht, wird oft durch Kinderhände aus der Schlafmohnpflanze gewonnen.

Kinderarbeit, Menschenhandel und Armut: die nicht-touristische Seite Nepals

Wenn man „Nepal“ hört, denken die meisten Menschen wohl an das Himalaya Gebirge, an den Mount Everest und an buddhistische oder hinduistische Tempel. Auch der Gedanke an asiatisches Essen und lokale Märkte mit etlichen Gewürzen, Stoffen und sonstigen exotischen Produkten kommt einem möglicherweise in den Sinn. Was den Wenigsten jedoch… Weiterlesen »Kinderarbeit, Menschenhandel und Armut: die nicht-touristische Seite Nepals

Fairtrade-Siegel: Halten sie, was sie versprechen?

70 Millionen Kinder arbeiten weltweit in Fabriken, Minen oder Plantagen unter ausbeuterischen Bedingungen-häufig zugunsten des Wohlstands des Westens. Elend und Not sind die täglichen Begleiter dieser Kinderarbeiter, sowie mangelnde Bildung und gesundheitliche Beschwerden. Im Zuge des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei, erinnerte der Bundesentwicklungsminister Müller daran, dass Kinderarbeit moderne Sklaverei und immer noch ein Teil unserer Wirklichkeit sei.

Dieses Siegel steht für Fairen Handel

In Deutschland blüht der Handel mit Fairtrade-Kakao

Blau und Grün ist das Siegel, nach welchem immer mehr schokoladenlüsterne Käufer während der Pandemie Ausschau halten. Es steht für fairen Handel. Das Stärken der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in den Kakao-Anbauländern, ein umweltschonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen, Mindestpreise und Prämien zur Sicherung von Existenzen und natürlich die Beseitigung von ausbeuterischer Kinderarbeit stecken hinter dem Fairtrade-Siegel. Laut ersten Hochrechnungen von Fairtrade Deutschland stieg der Absatz von fair gehandeltem Kakao während der Pandemie um 12 Prozent.

Fairer Handel – WFTO schützt knapp eine Millionen Existenzen

  • 5 min read
  • von

Die Welt-Fair-Handel-Organisation (Englisch: World Fair Trade Organization) ist ein globales Netzwerk von Organisationen des fairen Handels und ist auf den fünf großen Kontinenten in 76 Ländern vertreten. Beispielsweise in Kenia in Afrika, Chile in Lateinamerika, Australien in Ozeanien oder auch Deutschland in Europa.