Zum Inhalt springen

Fair

Fairer Handel – WFTO schützt knapp eine Millionen Existenzen

  • von
  • 5 min read

Die Welt-Fair-Handel-Organisation (Englisch: World Fair Trade Organization) ist ein globales Netzwerk von Organisationen des fairen Handels und ist auf den fünf großen Kontinenten in 76 Ländern vertreten. Beispielsweise in Kenia in Afrika, Chile in Lateinamerika, Australien in Ozeanien oder auch Deutschland in Europa.

Trumps Administration versucht Gesetze zum Schutz vor Kinderarbeit zu lockern

Die Trump-Administration hat in der jüngsten Vergangenheit einen bedeutenden Drang zur weiteren Schwächung der ohnehin nicht tadellosen US-Gesetzgebung zum Schutz vor Kinderarbeit gezeigt. Das Jahr 1938 markierte einen der bedeutendsten Meilensteine der US-amerikanischen Geschichte. In diesem düsteren Jahr, in dem die Vorzeichen eines unmittelbar bevorstehenden Weltkrieges den ganzen Globus überschatteten, wurde der „Fair Labor Standards Act“ erlassen und vom damaligen Präsidenten F.D. Roosevelt unterzeichnet.

Der Studentenfutter-Check: Wie viel Kinderarbeit steckt in Nüssen und Rosinen?

Studentenfutter ist ein beliebter Snack, und das nicht nur bei Studenten. Die Nuss-Frucht-Mischung bildet eine gesündere Alternative zu den klassischen Knabbereien wie Chips, Erdnussflips & Co. Sie steigert die Leistungsfähigkeit des Gehirns und enthält Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B oder Magnesium. Doch wie fair sind die Nüsse und Trockenfrüchte eigentlich? Wurden sie womöglich von Kinderhänden gepflückt? Wir haben uns die geläufigsten Inhaltsstoffe von Studentenfutter mal angeschaut.

Tabakarbeiter in Malawi sitzen inmitten von Tabakblättern, die sie zum Trocknen vorbereiten.

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.

Kinderarbeit auf Teeplantagen – immer noch ein weltweites Problem

Die Tasse Tee, egal ob morgens, abends oder dazwischen: Für viele ist sie ein Muss. Tatsächlich wird Tee nach Wasser weltweit am zweithäufigsten konsumiert: 70.000 Tassen Tee werden pro Sekunde rund um den Globus getrunken. Auch wenn Deutschland nicht wirklich als Teetrinker-Nation gilt, ist das Heißgetränk auch hierzulande äußerst beliebt. Was viele dabei nicht wissen: Für unseren Genuss sorgen oftmals auch Kinder, die auf den Teeplantagen arbeiten müssen.

Für unsere Schokolade werden Kinder in Westafrika entführt

In den USA befasst sich nun der Oberste Gerichtshof mit einem Fall, in dem schon seit fünfzehn Jahren gestritten wird: Ehemalige Kinderarbeiter, die damals aus Mali in die Elfenbeinküste zur Arbeit auf Kakaoplantagen verschleppt worden sind, klagen gegen Nestlé und den amerikanischen Futterkonzern Cargill wegen Kindersklaverei. Die beiden Giganten sollen, so der Vorwurf der Kläger, als Abnehmer von Kakaobohnen die Sklaverei von Kindern auf Plantagen in der Elfenbeinküste wie in ihrem Fall begünstigt haben.