Entwicklung

BMZ veröffentlicht Leitfaden für eine nachhaltige Textilbeschaffung

Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Importeur von Kleidung weltweit. Dabei stammen über 90 Prozent unserer Kleidung, die in Deutschland oder generell im Westen getragen wird, aus Asien. Am meisten wird in China, Indien und Bangladesch produziert. Doch gerade hier sind die Arbeitsbedingungen für die mehrheitlich arme Bevölkerung oftmals sehr schlecht. Das gilt besonders für die Textilindustrie, sowohl auf den Baumwollfeldern als auch in den Fabriken.

Corona-Krise: Kinderarbeit seit 20 Jahren wieder ansteigend

Die Vereinten Nationen beschlossen 2015 die sogenannte “Entwicklungsagenda 2030”. Diese beinhaltet 17 Entwicklungsziele. Dazu gehört neben der Bekämpfung von Zwangsarbeit, moderner Sklaverei und Menschenhandel auch die Abschaffung der Kinderarbeit bis 2025. Durch die COVID-19-Pandemie hat allerdings besonders dieses Ziel einen starken Rückschlag erfahren.

Alles für den Sieg: Wie Japans Kindersportler misshandelt werden

Sport spielt eine wichtige Rolle im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher weltweit. Entweder wird er als spaßbringendes Hobby in der Freizeit mit Freunden ausgeübt, oder Kinder und Jugendliche trainieren freiwillig auf einem beinahe professionellen Level, um an Wettbewerben teilzunehmen. So sollte es auch sein. Sport ist eine gute Ausgleichsmöglichkeit zur Schule und begünstigt die Entwicklung junger Menschen. So stärkt er nicht nur die körperliche und geistige Gesundheit, sondern fördert auch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, oder motorische Fähigkeiten. Die Kinder lernen auf spielerische Weise Disziplin, Toleranz und Respekt für andere. Doch nicht alle Kinder betreiben sportliche Aktivitäten freiwillig oder aus Freude. Weltweit werden Kinder zu einer exzessiven Sportausübung gedrängt, überbelastet und sind Misshandlungen und Missbrauch ausgesetzt. In diesen Fällen wird Sport schnell zum Gegenteil: einem Risiko für das physische und psychische Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.

Tabakarbeiter in Malawi sitzen inmitten von Tabakblättern, die sie zum Trocknen vorbereiten.

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.

Freistaat Bayern setzt auf nachhaltige Textilien – zertifiziert durch den Grünen Knopf

Der Wirtschaftsausschuss des bayerischen Landtags hat entschieden. Der Freistaat wird seine Mitarbeiter in Zukunft nur noch in nachhaltig hergestellten Textilien kleiden. Die Qualität soll durch Siegel wie den Grünen Knopf sichergestellt werden. Entwicklungsminister Gerd Müller begrüßt diesen Schritt. „Ich freue mich sehr, dass Bayern vorangeht und bei der Textilbeschaffung auf… Weiterlesen »Freistaat Bayern setzt auf nachhaltige Textilien – zertifiziert durch den Grünen Knopf

Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung – Das Schicksal von Millionen geflüchteten Minderjährigen

Weltweit sind heute ca. 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Elend. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Damit sind so viele Minderjährige auf der Flucht wie noch nie. Ob im Herkunftsland, im Transit oder in Europa: Geflüchtete Minderjährige sind besonders gefährdet, Opfer von Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung zu werden. Internationale Organisationen schätzen, dass je nach Fluchtroute zwischen 40 und 75 Prozent der geflüchteten Minderjährigen ausgebeutet werden.