Schlagwort-Archive: Elfenbeinküste

Die Kaffee-Lüge: Kinderarbeit auf Nespresso Plantagen?

 Nespresso hat einen Jahresumsatz von ca. 4 Milliarden Euro und das, obwohl Nestlé Anfangs nicht an die Tochterfirma glaubte | Bild (Ausschnitt): ©  Isriya Paireepairit [CC BY-NC 2.0]  - flickr George Clooney kennt man aus Ocean’s Eleven, Gravity oder From Dusk Till Dawn. Und natürlich aus der Nespresso Werbung. Im schicken Anzug schlürft der Schauspieler noch schickeren Kaffee und verkörpert luxuriöses Lebensgefühl aus der Tasse. Nespresso gibt sich stets elitär und hat es nicht verpasst, auf den Zug der vermeidlichen Nachhaltigkeit aufzuspringen. Auf der Website heißt es: "Nachhaltige Kaffeequalität: Weil eine Tasse Nespresso Kaffee ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis bietet und gleichzeitig einen Mehrwert für die Gesellschaft und Umwelt schafft." Eine neue Dokumentation des britischen Fernsehsenders Channel 4 lässt sehr an diesem Mehrwert zweifeln. Zu sehen sind Kinder auf guatemaltekischen Farmen, die Kaffeebohnen ernten und Säcke schleppen. Sie müssen arbeiten, weil der Verdienst der Eltern nicht ausreicht, um die Familie zu ernähren. Diese Farmen sollen auch Nespresso beliefern.
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Kanzleramt und Bundeswirtschaftsministerium verhindern Lieferkettengesetz

 Kakaoernte | Bild (Ausschnitt): © Bread for the World [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Noch immer basiert ein Großteil unserer alltäglichen Produkte auf einer Herstellung unter katastrophalen Bedingungen. Nicht selten werden sie unter Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder Lohndumping produziert, ihre Lieferketten werden nicht überprüft. Die Produktpalette reicht dabei von Kaffee und Textilien aus Äthiopien, über Lithium aus Argentinien bis hin zu Kakao von der Elfenbeinküste.
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Kinderarbeit auf Kakaoplantagen: Seit fast 20 Jahren sperren sich große Konzerne gegen Verbesserungen

 Ein Kind bei der Verarbeitung von Kakaobohnen | Bild (Ausschnitt): © Electrolito [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Nach wie vor arbeiten in Westafrika fast zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Sie sind damit ein integraler Bestandteil im Produktionsprozess für Schokoladenprodukte. Die Frist von 2020, die sich die größten Hersteller wie Mars, Nestlé und Hershey gesetzt haben, läuft bereits nächstes Jahr ab.
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Trotz internationaler Aufmerksamkeit ist Kinderarbeit in der Kakaoproduktion noch immer an der Tagesordnung

 Ein Kind bei der Verarbeitung von Kakaobohnen | Bild (Ausschnitt): © Electrolito [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Geht man in einen Laden, um Schokolade zu kaufen, gibt es eine riesige Auswahl an Marken und Preisklassen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass immer mehr Hersteller auf fair-trade Siegel setzen, um uns beim Kauf ein gutes Gewissen zu geben. Denn ähnlich wie bei Kaffee findet langsam ein Umdenken statt. So sind bereits vor Jahrzehnten die schlechten Arbeitsbedingungen der Kakaobauern in die Schlagzeilen geraten, was einen Großteil der Firmen dazu brachte, vermehrt auf eine saubere Herkunft zu achten – man wollte ja keinen schlechten Ruf bekommen. Eines der Hauptprobleme in den Herkunftsländern war, dass Millionen Kinder bei der Ernte eingesetzt werden und dabei extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind. Trotz aller Bemühungen konnte dieser Missstand jedoch bis heute nicht beseitigt werden und gibt immer noch Grund zur Sorge. Letztlich kann fast jede Schokolade aus afrikanischem Kakao mit Kinderarbeit in Verbindung gebracht werden und selbst eine fair-trade Beschriftung gibt keine Garantie, dass Kinder nicht zum Einsatz kamen. Folglich werden nicht nur die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung verunsichert – man muss leider auch zugeben, dass alle bisherigen Maßnahmen gegen Kinderarbeit im Kakaogeschäft nicht die erwünschte Wirkung gezeigt haben und sich die armutsbedingte Lebenswelt der Bauern trotz erhöhtem Engagement nicht verändert hat.
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Vierte Welt-Kakao-Konferenz: Werden den Worten nun endlich Taten folgen?

 Schokolade ist zwar sehr lecker - dahinter verbirgt sich jedoch oft Kinderarbeit und Armut  | Bild (Ausschnitt): © Sonia - L´Exquisit [(CC BY-NC-ND 2.0)]  - flickr Hunderte Variationen von Schokoeiern, Osterhasen aus dunkler, weißer oder Vollmilchschokolade – Vor rund einem Monat war Ostern. Und Schokolade gehört zum Osterfest einfach dazu. Doch das Grundprodukt für die Süßigkeit, Kakao, wird oft zu nicht fairen Bedingungen angebaut. Bittere Armut, Kinderarbeit und ökologische Zerstörung prägen die Kakaoindustrie. Vor allem die Kakaobauern in den Hauptanbauländer Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun, von wo 70 Prozent des weltweit angebauten Kakaos stammen, aber auch Staaten in Asien und Lateinamerika sind betroffen.
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Unfairer Handel: Westafrikanische Kakaobauern erhalten nur sechs Prozent

  | Bild (Ausschnitt): © Bread for the World [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Schokolade gibt es in Supermärkten hierzulande in allen erdenklichen Formen, ob quadratisch, dreieckig oder in Gestalt eines Osterhasen. Die großen Süßwarenhersteller wie Nestle, Mondelez und Ferrero bieten uns passend zu allen Festen, die wir feiern, süße Versuchungen aus Schokolade an. Die wichtigste Zutat, die Kakaobohne, wächst aber vor allem in ... >> weiter lesen

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