Bürgerkrieg

Kinderarbeit, Menschenhandel und Armut: die nicht-touristische Seite Nepals

Wenn man „Nepal“ hört, denken die meisten Menschen wohl an das Himalaya Gebirge, an den Mount Everest und an buddhistische oder hinduistische Tempel. Auch der Gedanke an asiatisches Essen und lokale Märkte mit etlichen Gewürzen, Stoffen und sonstigen exotischen Produkten kommt einem möglicherweise in den Sinn. Was den Wenigsten jedoch… Weiterlesen »Kinderarbeit, Menschenhandel und Armut: die nicht-touristische Seite Nepals

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Kindersoldat mit Waffe

Nachfrage nach Konfliktrohstoffen fördert Einsatz von Kindersoldaten

Der kongolesische Junge Nestor Songolo ist gerade einmal 13 Jahre alt gewesen, als er und seine Freunde auf dem Schulweg von bewaffneten Milizen überfallen und verschleppt wurden. Anfangs zwangen ihn die Milizen mit Gewalt zum Kämpfen und Töten, später kämpfte und tötete er, um den Mord seiner ermordeten Mutter zu rächen. Selbst nach vorläufigen Friedensverhandlungen stellte sich für Nestor keine Normalität ein, da er seine Familie verlor, in seinem Dorf aufgrund seiner Taten geächtet wurde und nun mit schmerzvollen Erinnerungen an Gewalt- und Gräueltaten leben muss.

Syrische Flüchtlingskinder schuften in der Türkei für europäische Modeunternehmen

Vor allem Minderjährige leiden unter den Bedingungen. Laut der Menschrechtsorganisation Human Rights Watch sind zwei Drittel der syrischen Flüchtlingskinder in der Türkei als Arbeiter tätig, anstatt die Schule zu besuchen. Dies wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Unzureichende Sprachkenntnisse und der mangelnde Zugang zu arabischen Bildungszentren erschweren den Schulbesuch. Hinzu kommt die Armut unter den Geflüchteten. Eine Mitarbeiterin einer türkischen Menschenrechtsorganisation sieht das Problem auch in der Denkweise einiger türkischer Einwohner. Demnach erachtet ein Teil der Bevölkerung Kinderarbeit als unproblematisch und empfindet die Beschäftigung von Minderjährigen in erster Linie als Unterstützung für syrische Familien.

Red Hand Day – ein Zeichen gegen Kindersoldaten

Jedes Jahr am 12. Februar, dem sogenannten Red Hand Day, protestieren Menschen gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten. Seit 2002 erinnert der Tag an das Schicksal von Kindern, die auf der ganzen Welt zu Einsätzen in bewaffneten Konflikten und Kriegen gezwungen werden. Die Rote Hand gilt weltweit als Symbol für den Schutz von Jungen und Mädchen, die in bewaffnete Konflikte ungewollt hineingezogen werden.

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DR Kongo: Deutsche Automobilindustrie profitiert von Ausbeutung und Kinderarbeit

Der neue Amnesty International Bericht über die Demokratische Republik Kongo zeigt die Missstände von 29 Konzernen auf, die unter anderem beim Kobaltabbau von Kinderarbeit profitieren und somit der Ausbeutung eines der ärmsten Länder weltweit die Spitze des Eisberges verleihen. Denn im Staat werden ohnehin schon Machtkämpfe von verschiedenen Milizen um die Vorherschaft der seltenen Erden ausgetragen, die zu dem jetzigen blutigen Bürgerkrieg in verschiedenen Landesteilen führten. Außerdem braucht die EU, insbesondere Deutschland, das im internationalen Wettbewerb mithalten will, den Rohstoff Kobalt, um die Elektromobilität auszuweiten. Die Konflikte werden durch diese Tatsachen nur noch mehr befeuert. Und eine drohende Gefahr von Engpässen bzw. einer Rohstoffknappheit durch den zukünftigen weltweiten Bedarf an Kobalt gibt Grund zur Sorge um die Art des weiteren Vorgehens der Automobilhersteller.