Schlagwort-Archive: Bangladesh

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Eine moderne Form der Sklaverei

Tabak Malawi Arbeiter in Malawi bereiten Tabakblätter zum Trocknen vor. | Bild (Ausschnitt): © IFPRI -IMAGES [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, es ist vier Uhr morgens. Doch für viele Arbeiter, die auf Malawis Tabakplantagen die Felder bewirtschaften, beginnt schon jetzt ein anstrengender Tag. Viele von ihnen sind Kinder. Ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, bearbeiten sie für einige Stunden die Böden mit schweren Hacken. Anschließend geht es für manche von ihnen für wenige Stunden in die Schule. Die meisten jedoch, können es sich nicht leisten die Schule zu besuchen. Die Schulgebühren sind zu hoch, als dass ihre Familien dafür aufkommen könnten. Und ihre Arbeitskraft wird dringend auf den Feldern gebraucht. Nach Schulschluss bekommen sie ihr erstes und oft einziges Mahl des Tages – einen Teller Maisbrei. Dann geht es zurück auf die Tabakfelder, wo die Kinder bis zum Tagesende schwere körperliche Arbeit verrichten.
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Die Schiffsabwrackung in Bangladesch eine der weltweit tödlichsten Arbeiten

 Schiffswrack in Bangladesch | Bild (Ausschnitt): © Andrew Baldwin [CC BY-SA 2.0]  - flickr

In keinem Land der Welt werden mehr Schiffe abgewrackt als in Bangladesch. 2019 wurden dort mehr als 60 Prozent aller Hochseeschiffe entsorgt. Mit schätzungsweise 25 Prozent der Gesamtarbeiter machen Kinder dort einen enormen Teil der in diesem Sektor aktiven Arbeitskraft aus.

Große Handelsschiffe und Kriegsschiffe haben in der Regel nach ... >> weiter lesen

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Textilsektor in Bangladesch: Jedes zehnte Kind muss arbeiten

 Im Textilsektor müssen immer noch viele Minderjährige arbeiten (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): ©  ILO in Asia and the Pacific [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mohammed ist 13 Jahre alt. Jeden Morgen steht er um sieben Uhr auf. Doch statt in die Schule zu gehen, macht er sich auf den Weg in die Arbeit- eine Textilfabrik. Hier arbeitet er meist zehn Stunden am Tag- manchmal auch etwas länger, wenn es viel zu tun gibt. Obwohl er gerne in die Schule gehen würde, kann er nicht. Seine Familie lebt unter dem Existenzminimum. Deswegen unterstützt Mohammed seine Eltern mit knapp 40 Euro im Monat, damit die Familie überleben kann.
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Bangladesch: Kinderarbeit in den Textilfabriken

Kinderarbeit in den Textilfabriken Kinder arbeiten für unsere Kleidung | Bild (Ausschnitt): © Tekke [CC BY-ND 2.0]  - flickr Wie viel neue Kleidung kaufen wir in Deutschland pro Jahr, die wir eigentlich gar nicht brauchen? Kurz gesagt: Viel zu viel. Immer mehr Menschen wollen möglichst billig Kleidung kaufen und erhoffen sich die beste Qualität. Doch auf die Dauer kann das nicht funktionieren. Dadurch, dass der Konsum der westlichen Bevölkerung immer mehr zunimmt, müssen auch in den Ländern, wo unsere Kleidung produziert wird, mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Was im Prinzip gut ist, aber die meisten Arbeitsplätze sind unterbezahlt, nicht menschenwürdig oder mit Kinderarbeit verbunden.
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Schadet ein generelles Kinderarbeitsverbot? Stellungnahme zu der Kritik an der UN-Kinderrechtskonvention

  Bild (Ausschnitt): © Zatletic - Dreamstime.com

Kritik am Kinderarbeitsverbot der UN wegen unzureichender Berücksichtigung der Lebensrealität.

Zunehmend fordern Experten aus den Bereichen Menschenrechte und Kindesentwicklung die Abschaffung des Kinderarbeitsverbots der UN, weil es kaum positive Effekte habe und realitätsfern sei. Positive Effekte von Kinderarbeit seien bisher ignoriert und nicht ausreichend untersucht worden. Im Rahmen der ... >> weiter lesen

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In unzähligen Lederprodukten steckt Gift und Tod

  Bild (Ausschnitt): ©  	Oliver Kowaleski - Wikimedia Commons

Mit dem Kauf von Lederprodukten, die in Drittwelt-Staaten produziert werden, unterstützt der Käufer meist bedenkliche Zustände: Erschütternde Arbeitsbedingungen für oft minderjährige Arbeitskräfte, schwere Umweltverschmutzung durch giftige Gerbsubstanzen und brutale Tiertötungen. Auch der Käufer trägt Nachteile. Im Leder stecken des öfteren Schadstoffe. Im Rahmen von Untersuchungen, die das Bundesamt für Verbraucherschutz ... >> weiter lesen

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