Afghanistan

Kindersoldat mit Waffe

Nachfrage nach Konfliktrohstoffen fördert Einsatz von Kindersoldaten

Der kongolesische Junge Nestor Songolo ist gerade einmal 13 Jahre alt gewesen, als er und seine Freunde auf dem Schulweg von bewaffneten Milizen überfallen und verschleppt wurden. Anfangs zwangen ihn die Milizen mit Gewalt zum Kämpfen und Töten, später kämpfte und tötete er, um den Mord seiner ermordeten Mutter zu rächen. Selbst nach vorläufigen Friedensverhandlungen stellte sich für Nestor keine Normalität ein, da er seine Familie verlor, in seinem Dorf aufgrund seiner Taten geächtet wurde und nun mit schmerzvollen Erinnerungen an Gewalt- und Gräueltaten leben muss.

Arbeit in Ziegelbrennereien: Wenn der Kampf gegen den Klimawandel zu einem Kampf gegen Kinderarbeit wird

Wenn Schülerinnen und Schüler freitags gegen den Klimawandel demonstrieren, so kämpfen sie nicht nur für eine saubere Umwelt, sondern auch für andere Kinder. Denn Klimaveränderungen hängen mit einer zunehmenden Ausbeutung von Minderjährigen in Entwicklungsländern zusammen. Dadurch bleibt ihre Bildung auf der Strecke, weshalb ihre Zukunftsaussichten nur selten positiv sind. Böden sind meist ausgelaugt und der Acker von Bauern liefert kaum mehr Erträge. Deshalb sind Familien zu saisonaler oder dauerhafter Arbeitsmigration gezwungen und auf die Löhne ihrer Kinder angewiesen.

Deutsche Waffen in den Händen von Kindersoldaten

Deutschland zählt seit Jahren zu den größten Waffenexporteuren der Welt und obwohl die Ausfuhrauflagen für deutsche Waffenhersteller als hoch gelten, landen deutsche Waffen und Munition regelmäßig in den bekannten Krisen- und Kriegsgebieten dieser Erde. In einer Kampagne gegen Waffenexporte der „Hilfe für Kinder in Not“, die zur Bundestagswahl 2017 startet, wird geschätzt, dass alle 14 Minuten ein Mensch durch eine deutsche Waffe stirbt.

Eine Kindheit zwischen Feuer und Lehm in afghanischen Ziegelbrennereien

Die Ziegelbrennereien in Kabul und Jalalabad ähneln sich in Gestalt und Ausstattung. Die Arbeitsplätze sind unterteilt in rechtwinklige Bereiche, die auf drei Seiten von einem ungefähr 50 Zentimeter hohen Wall aus Tonerde umgeben sind. Kleine Kanäle versorgen die Arbeitsbereiche mit Wasser, das in Becken aus getrocknetem Ton gesammelt wird. Dort… Weiterlesen »Eine Kindheit zwischen Feuer und Lehm in afghanischen Ziegelbrennereien

Flüchtlinge sind auf unserer „Insel“ nicht willkommen

Es kommen immer mehr unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) nach Europa. Von 2010 bis 2013 steigerte sich die Aufnahme der UMF um 133 Prozent, so eine Referentin des „Bundesfachverband für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge“ (Berlin). Die Kinder werden entweder auf der Flucht von den Eltern getrennt, oder diese schicken sie alleine nach… Weiterlesen »Flüchtlinge sind auf unserer „Insel“ nicht willkommen

25 Jahre Kinderrechte – kein Grund zum Feiern

Vor 25 Jahren, am 20. November 1989, wurde die Kinderrechtskonvention von der UN-Generalversammlung angenommen. In ihr werden grundlegende Kinderrechte, wie das Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht, das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, das Recht auf Bildung, auf Gesundheit oder das Recht auf eine Familie, elterliche… Weiterlesen »25 Jahre Kinderrechte – kein Grund zum Feiern