Zum Inhalt springen

Politik

Alles für den Sieg: Wie Japans Kindersportler misshandelt werden

Sport spielt eine wichtige Rolle im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher weltweit. Entweder wird er als spaßbringendes Hobby in der Freizeit mit Freunden ausgeübt, oder Kinder und Jugendliche trainieren freiwillig auf einem beinahe professionellen Level, um an Wettbewerben teilzunehmen. So sollte es auch sein. Sport ist eine gute Ausgleichsmöglichkeit zur Schule und begünstigt die Entwicklung junger Menschen. So stärkt er nicht nur die körperliche und geistige Gesundheit, sondern fördert auch soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, oder motorische Fähigkeiten. Die Kinder lernen auf spielerische Weise Disziplin, Toleranz und Respekt für andere. Doch nicht alle Kinder betreiben sportliche Aktivitäten freiwillig oder aus Freude. Weltweit werden Kinder zu einer exzessiven Sportausübung gedrängt, überbelastet und sind Misshandlungen und Missbrauch ausgesetzt. In diesen Fällen wird Sport schnell zum Gegenteil: einem Risiko für das physische und psychische Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.

Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung – Das Schicksal von Millionen geflüchteten Minderjährigen

Weltweit sind heute ca. 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Elend. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Damit sind so viele Minderjährige auf der Flucht wie noch nie. Ob im Herkunftsland, im Transit oder in Europa: Geflüchtete Minderjährige sind besonders gefährdet, Opfer von Kinderarbeit, Menschenhandel und Ausbeutung zu werden. Internationale Organisationen schätzen, dass je nach Fluchtroute zwischen 40 und 75 Prozent der geflüchteten Minderjährigen ausgebeutet werden.

Lieferkettengesetz – Endlich konkrete Umsetzung in Sicht?

Die Lieferketten von Konzernen in einer globalisierten Weltwirtschaft stehen immer wieder unter Kritik: Mangelhafte soziale und ökologische Standards in vielen Branchen und Betrieben, insbesondere im globalen Süden, Menschenrechtsverletzungen in Form von Ausbeutung und oftmals auch Kinderarbeit. Auch deutsche Unternehmen profitieren von Zulieferern und deren Produkten, die unter teils menschenrechtswidrigen Bedingungen geschaffen wurden, und die sie beispielsweise für die Weiterverarbeitung nutzen.

Der „Grüne Knopf“ – Ende der Kinderarbeit oder Label ohne Wert?

Viele von uns gehen gerne Einkaufen und oftmals wird dabei auf niedrige Preise geachtet. Fairer Handel und Kinderarbeit spielen bei der Kaufentscheidung meist eine nebensächliche Rolle. Viele Menschen wissen über die Missstände in der Textilindustrie Bescheid. Meist ist jedoch unklar, welche Marken auf Kinderarbeit setzen und welche nicht.

Kind Stop Kinderarbeit

Entwicklungsminister Müller und ILO beschließen Sofort-Aktionsplan gegen Kinderarbeit

Heute unterzeichnen Entwicklungsminister Müller und ILO-Generaldirektor Guy Ryder eine gemeinsame Erklärung. Eine Erklärung, in welcher sie ihr Verhältnis weiter verstärken wollen. Ihre Zusammenarbeit soll der Bekämpfung von Kinderarbeit, der Einhaltung grundlegender Arbeitsstandards in globalen Lieferketten und besseren Beschäftigungsmöglichkeiten für die jungen Menschen vor Ort, Vorschub leisten.