Bodenschätze

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Glimmer

Als Glimmer bezeichnet man eine Gruppe von Silikaten. Man unterscheidet je nach chemischer Zusammensetzung zwischen hellen, dunklen und Sprödglimmern. Glimmer sind als Bestandteil verschiedener Gesteinsarten anzutreffen, so zum Beispiel in Graniten, Gneisen, Schiefern oder auch in Sandsteinen. In pulverisiertem Zustand findet das Mineral Verwendung in verschiedenen Lacken und Farben und… Weiterlesen »Glimmer

Bergbau

Ein Prozent aller Kinderarbeiter weltweit sind im Bergbau beschäftigt. Zu den betroffenen Ländern gehören Albanien, Angola, Armenien, Äthiopien, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, China, Costa Rica, Ecuador, Gabun, Ghana, Guatemala, Guinea, Honduras, Kongo(ehemals Zaire), Kolumbien, Madagaskar, Mali, Mongolei, Mauretanien, Nepal, Niger, Peru, Philippinen, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Simbabwe, Suriname, Tansania, Ukraine, Vietnam und die Zentralafrikanische Republik.

Steinkohlentagebau

Steinkohle

Steinkohle ist für die Bauindustrie aller Länder enorm wichtig. Vorwürfe zum Abbau von Steinkohle durch Kinder gibt es hauptsächlich aus Kolumbien. Kolumbien hat mit 6,2 Mrd. Tonnen die größten Kohlereserven Lateinamerikas. Kohlebergbau gehört zu den härtesten Arbeiten der Welt.

Children extract copper from discarded computer parts. New Delhi

Kupfer

Kupferminen findet man in den Ländern Afrikas und Südamerikas. Im Kongo (ehemals Zaire), Sambia und Bolivien arbeiten Kinder in Kupferminen. In Indien, China und Ghana versuchen Kinder aus Elektronikschrott Kupfer zurück zu gewinnen.

Kobalt

Kobalt ist ein seltenes Element mit einer Häufigkeit in der Erdkruste von ca. 0,003%. Wichtigster Erzlieferant ist die Demokratische Republik Kongo. Leider ist Kinderarbeit dort immernoch an der Tagesordnung. Die Kinder müssen dort sämtliche Mienenarbeiten durchführen, wie Waschen von Gestein oder Trägerarbeiten.

Gold mining, Kongo

Gold

Gold findet in sowohl in der Schmuckindustrie als auch im Bau Verwendung. Dieses im Westen so beliebte Edelmetall kommt hauptsächlich in Mienen in Afrika und Südamerika vor und muss von dort in westliche Länder exportiert werden. Der größte Goldexporteur Südamerikas Peru beschäftigt über 50.000 Kinder in Goldminen.