Ostern: Kinder schuften für unsere Schokohasen

Das Osterfest ist hierzulande ein Schokoladenfest. Egal ob in Form eines Eis oder als Häschen – die Deutschen lieben Schokolade zur Osterzeit. Im Durschnitt essen Deutsche 1,1 Kilogramm Schokolade in der Osterzeit- Bei einem aktuellen Bevölkerungsstand von 83 Millionen Menschen, bedeutet das jährlich 93.300 Tonnen des süßen Vergnügens zur Osterzeit.

Schulmädchen

Mit Schulbildung aktiv gegen Kinderarbeit

Leere Schultische, leere Stühle und ungetragene Schultaschen. Das Corona-Klassenzimmer vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York bietet nicht nur einen skurrilen Anblick, sondern soll auch eine wichtige Botschaft überbringen. Das Klassenzimmer repräsentiere „die Millionen von Bildungszentren, die leer geblieben sind – viele für fast ein ganzes Jahr. Hinter jedem freien Stuhl hängt ein leerer Rucksack – ein Platzhalter für das hintenangestellte Potenzial eines Kindes“, so Henrietta Fore, UNICEF-Exekutivdirektorin. Mithilfe des Corona-Klassenzimmers möchte UNICEF auf die derzeitige – durch die Pandemie-bedingten Schulschließungen verursachte – globale Bildungskrise aufmerksam machen. Laut UN-Weltbildungsbericht besuchen 258 Millionen Kinder keine Schule.

Manilas Müllkinder

Wenn Plastikabfall überlebenswichtig wird: Manilas Müllkinder

Rund 70.000 Einwohner*innen hat die Siedlung aus Wellblech, Pappe und Holz besteht. Familien und Geschäfte haben, hier im Slum Vitas im Bezirk Tondo. Als Teil der philippinischen Hauptstadt Manila befindet sich dieser direkt an einer Schnellstraße, außerhalb des Zentrums.  

Jeden Tag steigen die Kinder des Slums erneut ins Wasser, um wiederverwertbare Gegenstände oder Plastikmüll aus der Bucht zu fischen , die den Abfall der Stadt direkt vor ihre Hütten spült. 9.3 Millionen Kilogramm pro Tag wird laut dem Umweltministerium in den Städten und Vororten produziert. Das meiste landet jedoch nicht in Mülltonnen oder Containern, sondern im Wasser und direkt in der Bucht von Manila. 

Kinderarbeiterinnen

Energiewende als Chance für faire Arbeitsbedingungen im Bergbau

Laut Aussage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sei es das Ziel der Energiewende, „eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung zu realisieren“. Hierbei wir jedoch ein wichtiger Aspekt außer Acht gelassen: Woher stammen die benötigten Rohstoffe und unter welchen Bedingungen werden diese abgebaut? Wie kann die Energiewende sozial verantwortlich und fair gestaltet werden?