Siegel und Zertifikate

Dieses Siegel steht für Fairen Handel

Fairtrade

Das Fair-Trade-Siegel wird von TransFair, einem gemeinnützigen Verein zur Förderung des fairen Handels mit der „Dritten Welt“, vergeben. Das Siegel zeichnet u.a. Schokolade, Wein und Fußbälle aus.
Mit Hilfe eines Höheren Verdienstes durch den fairen Handel können die Bauern oder Kleinhersteller ihr Existenzminimum sichern und Gelder in Straßen oder Schulen investiert werden.

STEP

Das Label STEP ist eine Schweizer Initiative, die sich für bessere Produktionsbedingungen im Teppichhandel einsetzt. Das geschieht durch die Vergabe des STEP-Siegels.
Das STEP-Siegel erhalten Firmen in asiatischen Ländern, die keine Kinder beschäftigen und ihre Teppiche ökologisch herstellen. Unangekündigte Kontrollen finden zweimal im Jahr statt.

SA 8000

1998 von einer NGO entwickelt, übernimmt die Norm SA 8000 (Standard for Social Accountability) die Verantwortung für die Umsetzung und Kontrolle von sozialen Mindeststandards in produzierenden Unternehmen und ist für die Zertifizierung von Fabrikationsstätten weltweit verantwortlich.
In den grundsätzlichen Forderungen des SA 8000 Standard ist auch das Verbot von Kinderarbeit verankert.

GoodWeave / Rugmark

Das Rugmark-Siegel wurde 2009 vom GoodWeave-Siegel abgelöst.
Durch das Siegel soll illegale und ausbeuterische Kinderarbeit in der Teppichindustrie in Indien und Nepal bekämpft werden. Zudem berücksichtigt der neue GoodWeave-Standard nun auch soziale und ökologische Kriterien für zertifizierte Teppiche.

Rainforest Alliance

Neben ökologischen Standards beinhalten die Richtlinien für Produkte mit dem Siegel der Rainforest Alliance auch Standards für die Behandlung der Arbeiter. Darunter fällt das Verbot von Kinderarbeit.

Naturland Fair

Naturland Fair stellt eine Erweiterung von Naturland dar. Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen sämtliche von Naturland geltenden Richtlinien eingehalten werden, welche um Bestimmungen zum fairen Handel und Anbau erweitert wurden. Dies umfasst unter Anderem Regeln zur Bezahlung der Arbeiter in den Erzeugerländern, erweiterte soziale Standards, oder auch den Nachweis, dass Rohstoffe (wie zum Beispiel Milch, Kakao,..) nicht aus regionalem Anbau im Verbraucherland gekauft werden konnten. Partner von Naturland Fair ist unter Anderem BanaFair.