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RSPO

Der Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) wurde von verschiedenen Akteuren aus der Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem WWF gegründet. Die Mitglieder unterliegen einer freiwilligen Selbstverpflichtung bezüglich diverser Nachhaltigkeitskriterien. Darunter: keine Kinderarbeit, dafür Bildungsangebote für die auf der Plantage lebenden Kinder, Einbindung und Förderung von Kleinbauern und -bäuerinnen, Kontrolle der Plantagen durch unabhängige autorisierte Prüfer:innen. 1)  Aktuell wird eine Anleitung zur Auditierung entwickelt, welche sich speziell auf Kinderarbeit bezieht. 2)

Es gibt jedoch auch Kritik: So soll der RSPO nicht transparent genug sein und die Zertifizierung unzureichend (besonders im Bereich Naturschutz). 3), wodurch der Versuch des Greenwashings nahe liegt.

Der RSPO ist der verbreiteste Standard im Palmölsektor und hat 50408 Mitglieder entlang der gesamten Lieferkette 1) (Stand 2022) und zur Zeit die einzige wirklich relevante Organisation, die überhaupt im großen Stil Maßnahmen für nachhaltige Palmölproduktion entwickelt hat. Auch wenn es sich dabei nur um Mindeststandards handelt.

 

  1. WWF, Runder Tisch Palmöl: RSPO-Zertifizierung, 20.10.2022
  2. RSPO, Standards, aufgerufen am 31.10.2022
  3. Utopia: RSPO: Das steckt hinter der Zertifizierung für Palmöl, 08.08.2019

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