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Cotton made in Africa

Cotton made in Africa wurde vor dem Hintergrund der Benachteiligung afrikanischer Baumwollproduzenten im internationalen Handel ins Leben gerufen mit dem Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel“ zu leisten. Dabei werden afrikanischen Kleinbäuerinnen und -bauern Schulungen angeboten, in denen sie effiziente und umweltschonende Anbaumethoden erlernen, um die Qualität und Erträge ihrer Baumwolle zu erhöhen.
Dadurch können sie ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern und gleichzeitig die Umwelt sowie ihre Gesundheit schonen. Diese Schulungen und Maßnahmen werden aus den Lizenzgebühren finanziert, die die Abnehmer und Verarbeiter von Cotton made in Africa zahlen, um das Siegel in ihren Textilien verwenden zu dürfen.

Cotton made in Africa (CmiA) ist ein Standard für nachhaltigere Baumwolle aus Afrika, der ökologische, ökonomische und soziale Kriterien berücksichtigt.
Ziel des Standards ist es deshalb, nicht nur die Baumwollproduktion umweltfreundlicher zu gestalten, sondern auch die Lebensbedingungen afrikanischer Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und ihrer Familien sowie die Arbeitsbedingungen in den Entkörnungsfabriken zu verbessern.

Cotton made in Africa schließt Kinderarbeit, gefährliche Pestizide oder genveränderte Baumwolle aus. Außerdem erhalten die Kleinbäuer:innen eine gerechte Bezahlung und Schulungen, in denen sie lernen, wie sie ihre Erträge steigern und ihr Einkommen erhöhen können.

Der Cotton made in Africa-Standard umfasst einen Kriterienkatalog aus Ausschlusskriterien und Nachhaltigkeitskriterien. Unabhängige Audits überprüfen regelmäßig, ob die Kriterien erfüllt sind. Wenn die Ausschlusskriterien nicht erfüllt und keine Verbesserungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums eingetreten sind, verlieren die Baumwollgesellschaften ihr Cotton made in Africa-Zertifikat. 1)

  1. Cotton made in Africa, Unser Standard-System, aufgerufen am 19.05.2022

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