GoodWeave / Rugmark

Bild: © Gw-intl [CC BY-SA 4.0] - Wikimedia Commons

Branche

Teppiche aus Indien und Nepal.

Das Rugmark-Siegel ist international verbreitet (z.B. in Deutschland, Italien und den USA). Im August 2009 ist es durch das GoodWeave-Siegel abgelöst worden, bis 2011 waren beide Siegel im Handel zu finden.

Ziele

  • Bekämpfung illegaler Kinderarbeit in Indien und Nepal
  • Organisation von Sozial- und Bildungsprogrammen für ehemalige Kinderarbeiter
  • Forderung angemessener Löhne und Arbeitszeiten sowie sichere und hygienische Arbeitsbedingungen in der Teppichindustrie
  • Kontrolle der Einhaltung von Umweltmindeststandards

Kriterien

  • Keine Kinderarbeit
  • Keine Zwangsarbeit
  • Bildung von Gewerkschaften wird erlaubt
  • Keine Diskriminierung
  • Angemessene Arbeitsbedingungen, darunter fallen: Arbeitsschutz, Bezahlung, Arbeitszeit und Behandlung der Angestellten
  • Umweltschutzmaßnahmen müssen, wenn nötig, ergriffen werden

Importeure müssen 1,75% des Importwertes der Ware an GoodWeave zur eigenen Kostendeckung zahlen.  Die Aufträge müssen gegenüber dem GoodWeave-Büro offengelegt werden.

Kontrollen

  • Unangekündigte Kontrolle bei Herstellern und Exporteuren
  • Zertifizierung vor Ort
  • NGOs achten auf die Einhaltung der GoodWeave-Statuten
  • Durch Identifizierung der Ware kann die Produktion jedes Teppichs zurückverfolgt werden

Sanktionsmöglichkeiten

Verstöße gegen die Kriterien führen zum Entzug der Lizenz.

Links

GoodWeave Deutschland
Good Weave International

2 Antworten zu GoodWeave / Rugmark

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