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Ortlieb

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Sportartikel und -bekleidung
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 01.09.2014 per EMail an info@ortlieb.com, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Das Unternehmen Ortlieb produziert in Deutschland. Am Firmenstandort in Heilbronn ist alles vereint: Entwicklung, Design, Produktion, Vertrieb, Marketing und Versand. Den Großteil ihrer Materialien beziehen sie aus Deutschland beziehungsweise Europa und circa 20 Prozent stammen aus Asien.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Ortlieb orientiert sich an den Grundsätzen des „Global Compact“ der Vereinten Nationen und respektiert die Grundsätze der International Labour Organization über grundlegende Rechte und Prinzipien bei der Arbeit. Sie achten die Menschenrechte und bekennen sich ausdrücklich zur Abschaffung jeder Form von Zwangs- und Kinderarbeit. Das Unternehmen hat dieses Jahr ein Leitbild entwickelt, das bisher jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Außerdem arbeiten sie an einem Code of Conduct für Lieferanten und Mitarbeiter, welcher voraussichtlich Anfang 2015 veröffentlicht wird.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Das Unternehmen besucht seine Lieferanten regelmäßig, um zu überprüfen, ob sie im Sinne der Unternehmenspolitik handeln und ob ihre ethischen Grundsätze eingehalten werden. Die Produktion in Deutschland wird von den staatlichen Behörden Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft kontrolliert.1)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Sollten Vorwürfe oder Fälle von Kinderarbeit bei Ortlieb auftreten, werden Verträge mit den betreffenden Lieferanten gekündigt.1)

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Ortlieb möchte ein Signal damit setzen, dass sie ausschließlich in Deutschland produzieren, wo Kinderarbeit verboten ist. (( E-Mail des Unternehmens an earthlink.de vom 24.09.2014 )) Zusätzlich ist die Firma seit 2008 Mitglied in der „European Outdoor Conversation Association“, die sich für Naturschutzprojekte in der ganzen Welt einsetzt, und sie sind ebenfalls Mitglied bei B.A.U.M e.V.. Diese Abkürzung steht für „Bundesdeutsche Arbeitskreis für umweltbewusstes Management e.V.“, welche inzwischen die größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa ist.2)

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. E-Mail des Unternehmens an earthlink.de vom 24.09.2014 [] [] [] []
  2. Ortlieb: Outdoor-Equipment Nachhaltigkeit – nicht mehr verfügbar []

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