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Odlo

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien - Sportartikel und -bekleidung

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Die zwei modernen Produktionsstätten in Portugal und Rumänien stellen zusammen 70% der Odlo-Markenartikel her1) .

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Odlo ist am 1.10.2008 der Fair Wear Foundation (FWF) beigetreten und hat sich somit auch zur Einhaltung der Code of Labour Practices der FWF verpflichtet. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Verpflichtungen besteht in dem Verbot von Kinderarbeit. Daneben gilt des Weiteren: keine Zwangsarbeit, keine Diskriminierung von Arbeitern, Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen,die Bezahlung eines existenzsichernden Lohnes, keine exzessiven Überstunden, sichere und gesunde Arbeitsumgebung und rechtlich verbindliche Arbeitsverhältnisse2) .
  • Der vor dem 1.10.2008 geltende Code of Conduct des Unternehmens war im Bezug auf einige Aspekte kritisiert worden. Allgemein wurde moniert, dass ein Nachhaltigkeitsbericht nicht öffentlich zugänglich war. Im Bezug auf Kinderarbeit ging es vor allem darum, dass der Code nicht explizit die Beendigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit nach ILO-Kernarbeitsnorm 182 als Ziel formulierte. Außerdem wurde nicht weiter ausgeführt, wie bei einem Fall von Kinderarbeit der oder dem Betroffenen geholfen werden kann, sich wieder in die Gesellschaft und das Bildungssystem zu integrieren.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Als neues Mitglied in der Fair Wear Foundation hat die Odlo Sports Group den Arbeitsverhaltenskodex der FWF für die Bekleidungsindustrie übernommen. Dabei muss das Unternehmen die Arbeitsbedingungen systematisch überprüfen und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen einleiten. Die FWF verifiziert dies mittels Inspektionen in den Fabriken, Interviews mit den ArbeiterInnen und dem Management der Fabriken und durch Überprüfung der Buchhaltung. Zudem werden lokale Organisationen wie Gewerkschaften, Unternehmensverbände und Menschenrechtsgruppen konsultiert. Die FWF verfügt auch über einen Beschwerdemechanismus für Fabrikarbeiter3) .

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Der von Odlo gesponserte Fußballprofi Andreas Ottl ist Schirmherr eines Fußballturniers in Südafrika zur Gewaltprävention, bei dem Jugendliche aus Südafrika und Deutschland über den Sport zusammengeführt werden sollen. Odlo spendete für das Turnier 300 speziell bedruckte T-Shirts4) .

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Pressemitteilung zum Beitritt der Odlo Sports Group zur FWF – Link nicht mehr abrufbar – 26.02.14 []
  2. Homepage der Fair Wear Foundation []
  3. Pressemitteilung zum Beitritt der Odlo Sports Group zur FWF – Link zum Artikel nicht mehr abrufbar am 28. 02. 2014 []
  4. Homepage Odlo []

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