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Mizuno

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien - Sportartikel und -bekleidung
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 10.04.2010 per EMail an info@mizuno.de, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Mizuno verfügt über einen Verhaltenskodex1), der die Einhaltung aller lokalen Arbeitsgesetze verlangt. Allerdings legt dieser nicht fest, ob bei Abweichungen der lokalen von internationalen Standards, die höhere, bzw. strengere Regelung oder doch die unvollständigere, lückenhafte Regelung als Maßstab dient.2)
  • Das Unternehmen verpflichtet auch seine Zulieferer zur Einhaltung des Code of Conduct3). Dieser beinhaltet das Verbot der Beschäftigung von Kindern, die in ihrem Heimatland schulpflichtig, oder jünger als 15 Jahre alt sind.
  • Formell ist die Firma zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen verpflichtet, z.B. dem Recht auf Organisation, dem Verbot von Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit. Allerdings gibt es auch Grenzfälle. So zahlt Mizuno teilweise nur den gesetzlichen Mindestlohn, der oft allerdings nicht die Lebenserhaltungskosten ausreichend abdeckt.2)
  • Auf eine Anfrage der Clean Clothing Campaign, reagierte Mizuno und überarbeitete seinen Verhaltenskodex in Bezug auf die ILO-Norm zum Verbot der schlimmsten Formen der Kinderarbeit.4)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

  • Im Jahr 2010 führten firmeninterne CSR-Manager Audits in 34 Fabriken in China durch. Im gleichen Jahr gab es zehn weitere Audits durch eine globale Prüfungsgesellschaft in sechs weiteren Produktionsländern des Unternehmens.5)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Mizuno Code of Conduct []
  2. Südwind-Agentur [] []
  3. Mizuno Code of Conduct for Suppliers []
  4. Mizuno Code of Conduct for Suppliers []
  5. Mizuno CSR 2011 []

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