Teilen + unterstützen!

Mexx

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 04.08.2021 per EMail an p.zivkovic@nicoleweber.de, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Mexx war bis Anfang 2010 aktives Mitglied der Fair Wear Foundation, wurde dann aber durch die Liz Clairborne Corporation übernommen und dadurch deren Unternehmenspolitik unterworfen, die sich gegen Kinderarbeit ausspricht.1) Die Liz Clairbone Corporation ist Mitglied der Fair Labour Association2)
  • Mexx ist Mitglied der „Fair Labour Association3) „, einem internationalen Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und Universitäten mit Handelsunternehmen aus der Textil- Branche. FLA hat es sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsrechte zu wahren (allerdings nur die Sicherung des gesetzlichen Mindestlohns)  sowie die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Textil- Produkten durch Anpassung an internationale Arbeits-Richtlinien zu verbessern, die auch ein Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit beinhalten.
  • Das Unternehmen Mexx hat einen eigenen Verhaltenskodex verabschiedet, der nicht alle ILO-Kernarbeitsnormen berücksichtigt. So gibt es keinen expliziten Hinweis auf die ILO-Kernkonvention 182 gegen die schlimmsten Formen von Kinderarbeit.4)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Kontrollen erfolgen durch von der FLA akkreditierte, unabhängige und externe Inspektoren. Die Ergebnisse der Inspektionen werden der Öffentlichkeit in Jahresberichten zugänglich gemacht. Die Kontrollen erfolgen jedoch nicht flächendeckend.5)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Woher genau die Baumwolle in den Produkten des Unternehmens stammt, ist uns nicht bekannt. Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt stammt aus Indien, Pakistan, Usbekistan und Ägypten. Von hier sind ernsthafte Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit im Baumwollanbau und Baumwollernte bekannt geworden.

  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Liz Clairborne Corporation – Standards of Engagement – nicht mehr aufrufbar 20.2.15 []
  2. Erklärung von Bern []
  3. FLA []
  4. Erklärung von Bern []
  5. FLA []

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.