Teilen + unterstützen!

Mattel

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Spielwaren

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Weltweit. Keine genauen Angaben.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Global Manufacturing Principles: keine Angestellten unter 16 Jahren.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Laut eigenen Angaben: Mattel beauftragt international angesehene, unabhängige Experten mit der Überwachung (diese haben freien Zugang zu Firmenunterlagen & Möglichkeit alle Beschäftigen zu befragen).1)
  • 1997 „Mattel Independent Monitoring Council (MIMCO)“,2)
  • seit Feb.´03 „International Center for Corporate Accountability (ICCA)“2)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • laut Angaben der Menschenrechtsgruppe SACOM wurden in einer Zuliefer-Fabrik (Sturdy Products) in Shenzhen, China, im August 2011 Hinweise auf Kinderarbeit entdeckt. Bei einer Kontrolle wurde ein 14-jähriges Mädchen bei der Arbeit gesehen. Angestellte berichteten, dass auch noch andere Kinder in der Fabrik arbeiten würden. Sturdy Products produziert außerdem für Disney und Wal-Mart. 3)
  • 13 jährige Arbeiter in einer mexikanischen Fabrik, die – von Mattel berechtigt – Kleider unter dem Barbie Label herstellen;
  • CNN-Berichten zufolge werden ca. 80% der Barbiekleider in Indonesien hergestellt – von Kindern.4)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Mattel ging den Vorwürfen in der Fabrik in Shenzhen (China) nach. Laut Mattel habe es sich jedoch um Fehlinformationen der britischen Tageszeitung „The Guardian“ gehandelt. Die Vorwürfe seien in keiner anderen Quelle veröffentlich worden und konnten von Mattel nicht bestätigt werden.
  • ICCA wusste von Zuständen in mexikanischer Fabrik nichts – Licensees audits wurden bisher noch nicht durchgeführt;5)
  • Mattel ging den Anschuldigen nach und fand eine 15 Jährige Angestellte in der Fabrik in Tepeji del Rio, nördlich von Mexiko City.5)

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Fußnoten, Links und Quellen:

  • WERNER Klaus, WEISS Hans: Schwarzbuch der Markenfirmen, Die Machenschaften der Weltkonzerne, Wien/Frankfurt, 2001, S.188;
  1. Direkter Kontakt mit Mitarbeitern []
  2. MATTEL – Link nicht mehr verfügbar [] []
  3. Link zum Artikel vom 31.08.2011 []
  4. <a href=“http://www.freethechildren.de/kinderarbeit/goodnews.html []
  5. ICCA [] []

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.