Joop

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien

Joop gehört seit Ende 2008 zu 100% zur Holy Fashion
Group, wird unter dem Dach der Strellson AG produziert und gewährleistet
somit den selben Standard in Bezug auf sozialverträgliche
Arbeitsbedingungen wie die Strellson AG.1)

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Bangladesh2)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • 2008 ist die Strellson AG (Eigentümer der Firma Joop seit Ende 2008) der BSCI beigetreten und hat sich damit verpflichtet, den BSCI Code of Conduct anzuwenden und hat diesen als festen Bestandteil in sämtliche Beschaffungsverträge integriert.3)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Seit dem BSCI-Betritt wurden durch unabhängige Audit-Organisationen bereits 41 Auditierungen (bis Ende 2009) bei Lieferanten der Strellson AG vorgenommen und falls notwendig entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation initiiert.4)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es gibt sehr pauschale Behauptungen, Joop-Produkte würden auch mit Kinderarbeit hergestellt.5) Bisher konnten wir das nicht verifizieren. Leider hat das Unternehmen unsere Anfragen aber auch nicht beantwortet.6)
  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.
  • Woher genau die Baumwolle in den Produkten des Unternehmens stammt, ist uns nicht bekannt. Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt stammt aus Indien, Pakistan, Usbekistan und Ägypten. Von hier sind ernsthafte Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit im Baumwollanbau und Baumwollernte bekannt geworden.
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

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12.10.2009 13/30

Links und Quellen

  1. EMail der Fa. Strellson vom 15.6.2010 []
  2. SpiegelOnline Artikel – Wie teuer ist billig ? []
  3. EMail der Firma an EarthLink vom 10.12.2009 []
  4. EMail der Firma an EarthLink vom 10.12.2009 []
  5. www.readers-edition.de []
  6. Erneute Anfrage per EMail an info@joop.com am 17.02.10 []
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