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Intersnack

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Lebensmittel
Auf unsere Anfragen seit 30.11.2011 haben wir Antwort erhalten.


Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Marken und Produkte von Kellys (Unternehmen der Intersnack Gruppe):

  • funny-frisch
  • Chio
  • Ültje
  • Tyrrells
  • Kelly’s
  • Soletti
  • Logo Cracker

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Nüsse: Dazu sind uns keine genauen Aussagen bekannt. Intersnack sagt lediglich, dass die Nüsse „aus den unterschiedlichen Anbaugebieten der Welt“ kommen. Dazu gehören unter anderem auch Bolivien, Argentinien, Westafrika und die USA. Ein Drittel der Cashewkerne sollen aus Afrika kommen und zwar aus Ghana, der Elfenbeinküste, Burkina Faso, Benin und Mosambik. 1)
  • Gewürze: Es liegen uns keine Aussagen vor, woher Intersnack die Gewürze für ihre Produkte bezieht.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist Mitglied bei bzw. unterstützt (auch nach eigenen Angaben):
ETI -
  • 90% der Lieferanten bei Intersnack werden mit Hilfe des Ethical Trading Initiative (ETI) Basis Kodex bewertet. Darüber hinaus stimmt der von Intersnacks entwickelte Verhaltenskodex auch mit dem ETI Basis Kodex überein, an dem sich auch die Lieferanten orientieren. Der ETI Basis Kodex verbietet Kinderarbeit nach den Standards ILO. 2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

  • Intersnack arbeitet mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen zusammen. Unter anderem als aktives Mitglied der African Cashew Alliance (ACi/ACA www.africancashewalliance.com ) und des RSPO, dem Roundtable on Sustainable Palm Oil. 2)

Welche Siegel bzw. Zertifikate nutzt die Firma (auch nach eigenen Angaben) um aubeuterischer Kinderarbeit vorzubeugen?

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es bedarf nach unserer Kenntnis keiner Reaktion, da uns keine konkreten Vorwürfe bekannt sind.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Intersnack engagiert sich für die Förderung der Produktion und Verarbeitung von Cashewnüssen in Afrika. Ziel des Cashew-Projektes unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist es daher, die Wettbewerbsfähigkeit der afrikanischen Cashew-Produktion zu steigern und die Armut nachhaltig zu verringern. 2)
  • Unterstützung von bolivianischen Kleinbauern beim Erdnussanbau. 2)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?


Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Social Responsibility – Intersnack
  2. Kelly, Verantwortung für die Gesellschaft, aufgerufen am 25.10.2022

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