IBM

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Elektronik
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 18.11.2009 per EMail an markus.tofote@de.ibm.com, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Global operierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Armonk, USA. IBM besitzt Niederlassungen in 170 Ländern weltweit. IBM Hardware wird ebenfalls auf der ganzen Welt produziert. In den letzten Jahren wurde die Fertigung zunehmend in Entwicklungs- und Schwellenländer wie Mexiko und China ausgelagert1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • IBM ist Unterzeichner des „Electronic Industry Suppliers code of conduct“(EICC)2) , einem internationalen Verhaltenskodex der Elektronikindustrie. Die darin enthaltenen Bestimmungen regeln Sicherheitsvorkehrungen, Gesundheitsversorgung und maximal zulässige Arbeitszeiten. Darin enthalten ist ebenfalls das Verbot von Kinderarbeit.
  • Allerdings weißen die Bestimmungen des EICC noch Lücken auf: Noch nicht darin enthalten ist das Recht auf Versammlungsfreiheit und kollektive Verhandlung. Außerdem wissen in den Dritteweltländern viele Arbeiter gar nicht über ihre Rechte Bescheid, welche ihnen laut EICC zustünden.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Nach eigenen Angaben3) wird die Einhaltung des EICC bei sogenannten „on-location supplier audits“ überprüft, wobei man einen besonderen Schwerpunkt auf die Kontrollen in Entwicklungsländern legt . Angesichts von Berichten4) über unhaltbare Arbeitsbedingungen in chinesischen Zulieferbetrieben, die unter anderem auch für IBM produzieren, kann die Effektivität dieser Kontrollen zumindest angezweifelt werden.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Das Unternehmen bezieht eventuell Coltan aus dem Kongo, da sich wichtige Lagerstätten hier befinden. Von hier sind schwerste Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit beim Coltan-Abbau bekannt.
  • {{allgemeine_vorwürfe_elektronik}}
  • {{allgemeine_vorwürfe_metalle_elektronik}}
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Vielfältiges gesellschaftlich-soziales Engagement5) unter anderem durch Projekte in Entwicklungsländern. Schwerpunkt dabei ist die (globale) Bildungsarbeit, auch durch die Bereitstellung von IT-Equipment. Ein Beispiel stellt die „Reinventing Education“ Initiative dar, eine online basierte Fortbildungsmaßnahme für Lehrer, damit diese ihre Schüler besser individuell fördern können.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Berichte4) über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Computer-Hardware in asiatischen Billiglohnländern schließen auch Zulieferer der Firma IBM nicht aus .

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18.11.2009 11/51

Links und Quellen

  1. www.heise.de []
  2. www.ibm.com []
  3. www.ibm.com []
  4. www.derstandard.at [] []
  5. www.charity-label.com []

Ein Gedanke zu „IBM“

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