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Goldmaennchen Tee

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Kaffee, Tee

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Tee -

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Die Firma Goldmännchen gibt an, dass sie ihren Tee aus über 50 Ländern beziehen, die in Europa, Südamerika, Afrika und Asien liegen.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Die Einhaltung sozialethischer Standards und der menschliche Umgang miteinander ist ein Teil der Unternehmenspolitik der Firma H&S. Dem Unternehmen ist es auch wichtig, dass diese Grundsätze bei der Erzeugung und Verarbeitung der Tees eingehalten werden, die die Firma unter ihrem Namen verkauft.
  • Ferner vertritt die Unternehmensgruppe H&S folgenden Grundsatz, der für alle drei Standorte in Deutschland gilt. Das Unternehmen verurteilt ausbeuterische Kinderarbeit und toleriert dies auch nicht in den Firmen, in denen die Teezutaten angebaut, geerntet und/oder verarbeitet werden. Allerdings sind dazu noch keine verbindlichen Richtlinien in schriftlicher Form festgehalten worden.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Die Kontrolle in den eigenen, deutschen Produktionsstätten erfolgt durch den Personalverantwortlichen: es werden keine Personen unter 16 Jahren eingestellt. Überdies wird von den Teelieferanten verlangt, eine Erklärung „zur Problematik verbotener Kinderarbeit“ zu unterschreiben, in der die Lieferanten bestätigen, dass keine an die Firma H&S auszuliefernde Teemischung mit Hilfe von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit hergestellt wurde. Denn das Unternehmen gibt an, keinen direkten Einfluss auf die Einhaltung der Grundsätze in den Ursprungsländern zu haben und auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass keine von dieser Firma verarbeitete Zutat mit Hilfe von unzulässiger Kinderarbeit hergestellt wurde.1)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Die Firma teilte mit, dass in ihrer Produktion noch nie unzulässige Kinderarbeit vorgekommen ist. Es ist dem Unternehmen auch nicht bekannt, d.h. sie haben auch keinen Verdacht, dass bei einem ihrer Lieferanten Kinderarbeit vorkommt. Somit wurde die Firma noch nie mit dem Vorwurf unzulässiger Kinderarbeit konfrontiert.1)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Keine Vorwürfe bekannt.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. E-Mail von Goldmännchen Tee am 12.11.2009 [] [] [] []

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