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GEPA

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien - Kaffee, Tee - Süßwaren - Tropische Früchte und Säfte - Lebensmittel
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 27.09.2021 haben wir Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Den Rohkaffee bezieht das Unternehmen aus  14 Ländern von insgesamt 55 Handelspartnern.1)

Wenn es möglich und sinnvoll ist, lässt die GEPA ihre Produkte im Ursprungsland verarbeiten und verpacken. Zurzeit sind es über 40 Lebensmittelprodukte, die komplett im Ursprungsland verarbeitet und verpackt werden.

Handwerksprodukte werden komplett in Afrika, Lateinamerika und Asien hergestellt.2)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
WFTO -

In ihrem Posititionspapier zu Kinderarbeit, erklärt GEPA, dass im fairen Handel eines der wichtigsten Kriterien das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit gemäß der ILO-Konvention ist.

Die drei Kernziele von GEPA:

  1. Produzentinnen und Produzenten im Süden nachhaltig unterstützen
  2. Konsumentinnen und Konsumenten aufklären
  3. zur Veränderung ungerechter Welthandelsstrukturen beitragen

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Die GEPA ist nach dem Garantiesystem der WFTO geprüft.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es bedarf nach unserer Kenntnis keiner Reaktion, da uns keine konkreten Vorwürfe bekannt sind.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

Die GEPA hat das Ziel mehr zu leisten, als die allgemeinen Fair-Handelskriterien verlangen. „Der Zusammenhang von Armut, zu niedrigen Löhnen und Preisen und Kinderarbeit liegt auf der Hand…“

Daher hat die GEPA den Kakao-Plus-Preis in Höhe von  3500 Dollar/Tonne für Bio-Kakao eingeführt. Oft zahlen sie auch mehr, 2020 im  Durchschnitt 3.700 US-Dollar.

Der Kakao Plus-Preis von 3.500 US-Dollar liegt 47,7 Prozent über dem durchschnittlichen Weltmarktpreis von 2020. Damit möchte die GEPA einen Beitrag in der Debatte um existenzsichernde Einkommen leisten, die im Kontext von ausbeuterischer Kinderarbeit im Kakao-Sektor  dringend ist.3)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

Die GEPA setzt sich für den Klimaschutz ein und ist bemüht, möglichst klimaneutral zu Handeln.4)

Fußnoten, Links und Quellen:

https://www.gepa.de/gepa/mission/wer-ist-die-gepa.html

  1. 1. Aus welchen Ländern und von welchen Partnern bezieht die GEPA ihre Rohkaffees? – FAQ – GEPA []
  2. 1. Welche GEPA-Produkte werden komplett im Ursprungsland verarbeitet und verpackt? – FAQ – GEPA []
  3. Fairer Handel gegen ausbeuterische Kinderarbeit – GEPA DE []
  4. GEPA- Website, Stand: 21.09.21 []

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