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fritz-kola

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Erfrischungsgetränke und Säfte
Auf unsere Anfragen seit 05.11.2013 haben wir noch keine Antwort erhalten.


Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

  • Der Sitz der Firma befindet sich in Hamburg. Dort sind etwa 30 Mitarbeiter für Koordination von Produktion, Marketing und Verkauf verantwortlich.
  • fritz-kola GmbH keine eigene Produktionsstätte, sondern arbeitet mit kleinen familien- bzw. inhabergeführten Abfüllbetrieben in Deutschland zusammen. Wo sich diese befinden, wird jedoch nicht veröffentlicht. 1)

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

  • „Unsere Betriebsstätten und Abfüllbetriebe sowie zahlreiche weitere Lieferant:innen unterliegen in Deutschland neben unserem Verhaltenskodex strenger Regulierung. Für Lieferant:innen außerhalb Deutschlands gilt der Verhaltenskodex genau so.“ 2)
  • Der Verhaltenskodex basiert auf den internationalen Standards der UN-Menschenrechtserklärung (AEMR) sowie den Arbeits- und Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Welche Siegel bzw. Zertifikate nutzt die Firma (auch nach eigenen Angaben)?

  • Der Zucker in ihrem Produkt „fritz-kola bio“ stammt aus dem Fairtrade-Zuckerprogramm. Dieses soll Kleinbauern dabei unterstützen, ihre Rohstoffe zu höheren Preisen verkaufen zu können und ihr so gewonnenes, höheres Einkommen in die Entwicklung ihres Betriebs und ihrer Region zu investieren. 3)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Gegen fritz-kola liegen keine konkreten Vorwürfe wegen Kinderarbeit vor. Das Unternehmen betont jedoch, dass das Produkt echte Kolanuss und natürliches Koffein beinhalte. 4) Es ist daher gut möglich, dass Zutaten für das Produkt aus West- und Zentralafrika kommen, wo die Kolanuss vorrangig angebaut wird. Bei der Belieferung durch solche Staaten kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

  • Es liegen uns keine genaueren Informationen bezüglich des Engagements von fritz-kola GmbH gegen Kinderarbeit vor, das Unternehmen setzt sich jedoch mit Kampagnen und Initiativen wie „Pfand gehört daneben“ oder #nursoamrande für bessere Lebensbedingungen von Pfandsammler*innen und armen Menschen ein. 2)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

  • Das Unternehmen betont seinen Einsatz für den Umweltschutz. Für die Getränke werden nur recycelbare Glasflaschen verwendet, auf Plastikflaschen wird vollkommen verzichtet. Um lange Transportwege und somit hohe CO2-Emmissionen zu verhindern, werden die Getränke laut Unternehmen „verbrauchsnah abgefüllt“. Das Abfüllen und Reinigung erfolgt mit 100% Ökostrom. 5)

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Frankfurter Allgemeine, 04.05.2009: Unternehmensgründer – Mit Koffein, Glück und Geduld; Aufgerufen am 03.03.2014
  2. fritz-kola: Nachhaltigkeitsbericht 2019; Aufgerufen am 03.05.2021
  3. fritz-kola: grün und gerecht; Artikel vom 05.06.2018
  4. fritz-kola Website: Über uns – Nachhaltigkeit; Aufgerufen am 03.03.2014
  5. fritz-kola Webiste: Über uns – Nachhaltigkeit; Aufgerufen am 03.03.2014

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