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ferm LIVING

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Lifestyle
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 18.09.2014 per EMail an elisabeth@fermliving.com, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Ferm LIVING wird aus Europa (Dänemark, Schweden, Deutschland, Polen, Litauen und Kroatien), Indien (Baumwolle), China, den Philippinen und Südafrika beliefert.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Ferm LIVING verfügt über einen „Code of Conduct“, den alle Zulieferer unterschreiben müssen. In diesem „Code of Conduct“ sind Standards über Qualität, Design und Ethik festgehalten.
  • Ferm LIVING folgt den Grundsätzen und Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die ILO hat bisher drei Konventionen verfasst, welche sich direkt mit der Problematik der Kinderarbeit befassen: Konvention Nr. 105 (Abschaffung von Zwangsarbeit), Konvention Nr. 138 (Mindestalter für Beschäftigung) und Konvention Nr. 182 (Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit).
  • Ein Teil der von ferm LIVING verwendeten Baumwolle aus Indien ist GOTS-zertifiziert. Die GOTS-Lizenznummer von ferm LIVING ist 4124.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Bezüglich der mit dem GOTS-Siegel gekennzeichneten Waren: GOTS führt unabhängige und unangekündigte Kontrollen durch und untersagt die Arbeit von Kindern im Sinne der ILO-Definition. Im Fall von ferm LIVING ist Etko (Kontrollorganisation) für die Kontrollen der GOTS-Standards zuständig.
  • Ferm LIVING gibt an, auf BSCI-Konformität der Zulieferer zu achten und die Unternehmen mehrmals jährlich zu besuchen.
  • Zulieferer von Teppichen sind, nach Angaben von ferm LIVING, Mitglied bei Goodweave und Care and Fair. Care and Fair trifft keine Aussagen über Art und Umfang der Kontrollen. Goodweave führt unangekündigte Kontrollen durch.
  • Bureau Veritas soll einzelne Zulieferer kontrolliert haben. Bureau Veritas ist ein Dienstleistungsunternehmen und unterstützt seine Kunden bei der Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards. Als Dienstleister kommt Bureau Veritas den Interessen seines Kunden nach und bietet keine unabhängige Kontrolle.
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

Ferm LIVING bezieht 99 Prozent des verarbeiteten Holzes aus Europa. Alle Zulieferer halten sich an die EU-Holzhandelsverordnung, die illegale Abholzung verbietet. Ferm LIVING benutzt nahezu ausschließlich Holz aus FSC-zertifizierten Wäldern.

Fußnoten, Links und Quellen:

Angaben von ferm LIVING gegenüber EarthLink e.V. (E-Mail vom 01.12.2014)

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