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Ericsson Mobilfunk

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:

In seinen Code of Conducts akzeptiert Ericsson weder Kinderarbeit noch ausbeuterische Arbeitsbedingungen (Zwangsarbeit, zuviele Arbeitsstunden, Löhne unter dem Existenzminimum). Das bedeutet Ericsson stellt keine Kinder ein, die jünger als 14 bzw. 15 Jahre sind.Kinder, die jünger als 18 Jahre sind, sollen keine gefährlichen Arbeiten ausführen oder keine Arbeiten, die nicht im Einklang mit der Entwicklung des Kindes stehen.

Ericsson gewährt seinen Arbeitern Koalitionsfreiheit.

Ericsson unterstützt die United Nations Global Compact Initiative.1)

  • 2011 erhielt das Unternehmen die beste Note in einer Untersuchung von Norges Bank zum Management der Risiken von Kinderarbeit.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:

Kontrollen werden durch Mitarbeiter von Ericsson durchgeführt.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

2008 wurden Fälle von Kinderarbeit bei einem Lieferanten in Bangladesch nachgewiesen. Eine dänische Fernsehdokumentation machte auf die Missstände aufmerksam. Kinder sollen bis zu 11 Stunden täglich für einen Dollar Lohn in den bangladeschischen Werken gearbeitet haben. Zudem fehlten jegliche Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise montierten Arbeiter einen 75 m hohen Mast ohne abgesichert gewesen zu sein.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Ericsson schickte firmeneigene Angestellte zu den betroffenen Betrieben, um die Vorfälle zu überprüfen.Die Geschäftsführung von Ericsson gab die Vorfälle zu, betonte jedoch man habe nichts davon gewusst. Als Konsequenz brachen sie mit drei der vier Werke die Geschäftsbeziehungen ab. Mit diesem einen Zulieferer arbeitete Ericsson einen Plan aus. Dieser Plan enthält 15 Punkte, die die Arbeitsbedingungen, Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen sowie das Umweltverhalten schrittweise verbessern sollen. Künftig will Ericsson durch mehr unangekündigte Kontrollen sowie durch Schulungen im Sicherheits- und Gesundheitsbereich die Bedingungen bei seinen Zulieferern verbessern.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. Ericsson – Membership and Affiliations; nicht mehr verfügbar []
  2. Norges Bank []

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