Teilen + unterstützen!

Barbour

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Unsere Branchenzuordnung:
Mode, Bekleidung, Textilien
Auf unsere erste Kontaktaufnahme am 18.10.2013 per EMail an Ina.Hauenstein@barbour.com, haben wir noch keine Antwort erhalten.

Produkte und Produktionsorte

Welche Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten?

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:
  • Das Unternehmen verfügt über einen eigenen „Barbour Code of Conduct“, den alle Produktionspartner unterzeichnen müssen.
  • Kinderarbeit wird unter Bezugnahme auf die ILO-Standards untersagt. Als Kinder werden Personen unter 15 Jahren definiert. Sollte die jeweilige Gesetzgebung des Produktionslandes strengere Standards vorsehen, sind diese verbindlich.
  • Sollte ein Fall von Kinderarbeit auftreten, wird von dem entsprechenden Betrieb verlangt, das betroffene Kind von der Arbeit freizustellen und ihm stattdessen dauerhaften Zugang zu Schulbildung zu ermöglichen.
  • Nachtschichten und die Arbeit in gesundheitsgefährdener Umgebung sind für Personen unter 18 Jahren untersagt.
  • Barbours Zulieferfirmen sind verpflichtet, die Einhaltung der Sozialstandards in den ihnen zuliefernden Firmen (Rohstoffe) zu kontrollieren.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

Die Firma nutzt nach eigenen Angaben folgende Siegel bzw. Zertifikate:
  • Barbour ist Mitglied bei SEDEX1). Die Organisation führt alle zwei Jahre  bei 90-95% der direkten Zulieferfirmen angekündigte externe Kontrollen durch. Dabei werden vor allem Geschäftspartner überprüft, bei denen Risiken vermutet werden.
  • Laut eigenen Angaben besuchen Mitarbeiter des Unternehmens regelmäßig alle Produktionsstätten der direkten Zulieferer und sind angehalten jegliche Unregelmäßigkeiten zu melden.
  • Für die Kontrolle der Einhaltung der Sozialstandards in eigenen Zulieferfirmen sind Barbours Geschäftspartner verantwortlich.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

  • Laut Barbour sind bisher keine Fälle von Kinderarbeit aufgetreten. Es gab lediglich kleinere Vorfälle, zum Beispiel Überstunden minderjähriger Arbeitskräfte.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • kleine Vorfälle wurden umgehend gemeldet und konnten mit den betroffenen Betrieben geklärt werden.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Die gemeinnützige Stiftung „The Barbour Foundation“ engagiert sich im sozialen Bereich überwiegend im Nordosten Englands. Konkret gegen Kinderarbeit gerichtete Projekte gibt es derzeit nicht.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus?

Fußnoten, Links und Quellen:

  1. http://www.sedexglobal.com/about-sedex/ – aufgerufen am 29.10.2013 []

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.