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FBI: Schlag gegen Kinderpornoforum „Playpen“

 |  Bild: © Ginasanders - Dreamstime.com

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Dem FBI gelang ein Schlag gegen den „letzten großen Kinderpornografie-Service der Welt“. Das Forum mit dem verstörenden Namen „Playpen“ (Laufstall) hatte 250.000 Accounts und 11.000 Besucher wöchentlich. Die insgesamt 117.000 Beiträge enthielten dem FBI zufolge extremste Darstellungen von Kindesmissbrauch. Bereits im August 2014 wurde gegen die Website ermittelt. Vor einem knappen Jahr dann gelang es den Ermittlern, auf die Seite zuzugreifen und ein Tool zu installieren, um IP-Adressen zu erkunden. Sie wendeten dabei eine Hacking-Maßnahme namens „network investigative technique“ (NIT) an. Anders als in vergleichbaren Fällen, in denen die Seite sofort aus dem Netz genommen wird, sollten die Nutzer diesmal ausgekundschaftet werden. So gelang es dem FBI, 1.300 Adressen von Nutzern zu identifizieren. Kritiker, wie Chris Soghoian von der NGO American Civil Liberties Union (ACLU) verurteilten das Vorgehen des FBI als eine „neue Grenze der Überwachung „, der Pflichtverteidiger Colin Fieman verglich die richterliche Anordnung mit einem Überwachungs-Blankoscheck.

Quellen:

schweizmagazin

Neue Osnabrücker Zeitung

netzpolitik.org

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