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Auch in Bonn und Hamburg kinderarbeitsfreie Grabstätten geplant

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild: © earthlink e.v.

aktiv gegen kinderarbeit | Bild: © earthlink e.v.

Künftig sollen auf Hamburgs Friedhöfen nur noch Grabsteine aufgestellt werden, die aus kinderarbeitsfreier Produktion stammen. Da es – wie auch in anderen Kommunen –  aufgrund der unsicheren Rechtslage Vorbehalte gegen eine entsprechende gesetzliche Verankerung gibt, wird auf Zwang verzichtet. Ziel ist eine Selbstverpflichtung, zu der die Steinmetzinnung im Rahmen eines Runden Tisches angeregt werden soll. Geplant ist auch ein Antrag für ein europaweites Einfuhrverbot und ein einheitliches Zertifizierungssystem.

Auch in Bonn hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, ein Aufstellungsverbot für Grabsteine, die mit Hilfe von Kindern produziert wurden, ab 2014 in die Friedhofssatzung zu integrieren. Da in Bonn bisher noch keine Produkte mit Xertifix-Siegel erhältlich sind, wird den Angehörigen geraten, gezielt nach Grabsteinen aus europäischer oder deutscher Produktion zu fragen.

Nach mehreren Klagen von Steinmetzbetrieben wird das Thema innerhalb der Innungen und Landesverbände weiterhin kontrovers diskutiert.

Link zum Artikel auf abendblatt.de

Link zum Artikel auf generalanzeiger bonn.de

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