FairPhone – Vorbestellungsphase läuft

Anfang des Jahres wurde das Unternehmen FairPhone gegründet. Das Team entwickelt ein Smartphone, das möglichst fair, also auch frei von Kinderarbeit und umweltfreundlich produziert wird.
Das ist nicht so einfach, denn der Gründer Bas van Abel möchte die ganze Lieferkette im Blick haben, z.B. ist es sein Ziel, Minen im Kongo zu unterstützen, wobei er sehr genau darauf achtet, dass diese “konfliktfrei” sind, wie er sagt.1) Er weiß, dass es wahrscheinlich nicht möglich sein wird, komplett fair zu produzieren, weil sein kleines Unternehmen noch wenig Einfluss hat.2)
Seit dem 14. Mai läuft die Vorbestellungsphase des FairPhones. Bisher wurden schon über 3000 dieser Smartphones verkauft. In 15 Tagen möchte das Unternehmen mit der Produktion beginnen. Das Projekt soll über Crowdfunding finanziert werden, d.h. in diesem Fall, dass erst 5000 verbindliche Vorbestellungen eingegangen sein müssen, damit FairPhone genug Geld hat, um die ersten 10.000 Handys herstellen zu können. Bis zum 13. Juni müssen noch knapp 2000 Bestellungen eingehen, damit die Produktion starten kann.3)4)
Das Smartphone kostet 325 Euro, hat eine 8 Megapixel-Kamera und Steckplätze für zwei SIM-Karten. Weitere Information über die Technischen Daten findet man auf der Internetseite von FairPhone (Englisch) oder auf n-tv.de (Deutsch).

  1. Warum es kein faires Handy gibt – Handelsblatt []
  2. Das erste faire Smartphone kommt aus Amsterdam []
  3. FairPhone []
  4. Smartphone fürs gute Gewissen – n-tv []

Über isabella / earthlink

Ich bin aus München und habe 2011 mein Abitur gemacht. Nach meinem Studium möchte ich mich hauptberuflich in einer Hilfsorganisation oder für den Umweltschutz engagieren.
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