Fidschi will Datenbank zu Kinderarbeit erstellen

Bild: © n.v. -

Die Regierung des Inselstaates Fidschi möchte nun bei der Erfassung der Kinderarbeit in ihrem Land erste Schritte unternehmen. Jone Usamate, der Arbeitsminister von Fidschi, gab bekannt, dass man bis Ende des ersten Quartals dieses Jahres eine Datenbank über Kinderarbeit aufgebaut haben möchte. Die Datenbank würde die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Beseitigung von Kinderarbeit unterstützen, so der Minister weiter.1)

Dies sind erste Schritte in die richtige Richtung. Davor gab es wie in den meisten Ländern keine Erfassung von Kinderarbeit, so dass keine gezielten Gegenmaßnahmen getroffen werden können.2)

Studien der ILO (International Labour Organisation) zufolge soll in den Pazifikstaaten Fidschi, Papua-Neuguinea, Kiribati und Tuvalu die Zahl der Kinder, die kommerziell sexuell ausgebeutet werden, zugenommen haben.3)

  1. Database for child labour – Fiji Times; Link nicht mehr abrufbar – 11.05.2018 []
  2. Fiji on track – Fiji Times – nicht mehr verfügbar []
  3. Fiji on track – Fiji Times nicht mehr verfügbar []

Über Sebastian1 / earthlink

Ich studiere im 3. Semester Politikwissenschaft und Geschichte an der LMU. Meine Tätigkeiten sind Recherche zu Kinderarbeit und Drogenpolitik. Des Weiteren helfe ich die Daten auf der Internetseite zu aktualisieren.
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