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Wird München Fairtrade-Town?

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild:  © earthlink e.v.

aktiv gegen kinderarbeit | Bild: © earthlink e.v.

Kopenhagen hat ihn schon, Lyon auch und Dortmund ebenfalls: Den Titel Fairtrade-Town. München hat sich 2011 zur Bewerbung entschlossen, bis Ende des Jahres müssen die erforderlichen Unterlagen eingereicht werden. Die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt wird von der Organisation TransFair an Städte vergeben, die fünf Kriterien erfüllen:

 

  • Verwendung von Fairtrade-Kaffee und einem anderen Fairtrade-Produkt bei allen offiziellen Ausschusssitzungen; Entscheidung als Stadt den Titel Fairtrade-Town anzustreben.
  • Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town koordiniert.
  • Verkauf von Fairtrade-Produkten in lokalen Geschäften und Restaurants
  • Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen, Durchführung von Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“
  • Medienaufmerksamkeit für die Bewerbung 1)

Einige dieser Kriterien hat München bereits umgesetzt. „Auch München könnte schon längst den Titel tragen. Bewusst haben wir uns dafür entschieden, erst Strukturen zu schaffen, um auch langfristig das Thema im Blick zu haben“ sagt der dritte Bürgermeister Hep Monatzeder von den Grünen. Bereits 2002 hatte die Landeshauptstadt beschlossen, keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu kaufen 2) .

Fußnoten (Hinweise, Quellen, Links)

  1. Kriterien für Fairtrade-Städte
  2. Münchner Wochenanzeiger: Startschuss gefallen – zuletzt aufgerufen am 29.07.15



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