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Indische Regierung will Kinderarbeit unter 14 Jahren verbieten

aktiv gegen kinderarbeit |  Bild:  © earthlink e.v.

aktiv gegen kinderarbeit | Bild: © earthlink e.v.

Die indische Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Kinderarbeit unter 14 Jahren generell verbieten soll. Bislang war nur gefährliche Arbeit, wie in Minen und die Arbeit in Restaurants für Kinder unter 14 Jahren verboten. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Unternehmer, die Kinder unter 14 Jahren beschäftigen, bzw. unter 18 Jahren in gefährlichen Industrien, mit bis zu drei Jahren Gefängnis und 900 Dollar Geldstrafe belegt werden können. Die indische Regierung möchte durch dieses Verbot mehr Kinder in die Schulen bringen. Man erhofft sich durch eine bessere Bildung langfristig einen positiveren Einfluss auf die Wirtschaft als kurzfristig durch Kinderarbeit. Bereits 2010 wurde die generelle Schulpflicht für Kinder unter 14 Jahren eingeführt, trotzdem geht UNICEF davon aus, dass circa 26 Millionen indische Kinder unter 14 Jahren arbeiten 1). Der neue Gesetzesentwurf, der noch durch das Parlament abgesegnet werden muss, ist der Versuch, als Ergänzung zum „Right to Education Act“ die Anzahl der Kinder, die die Schule besuchen, zu erhöhen und damit einen höheren Bildungsstandard in der Bevölkerung zu erreichen.

Link zum Artikel (Englisch)

  1. UNICEF – the Situation of Children in India – A Profile, Englisch



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