Vergebliches Warten auf Entschädigung

Kind, child, Bildung, Förderung, Indien

Bild: © n.v. -

Nur rund zwanzig Prozent der Kinderarbeiter in Indien erhalten die ihnen zustehenden Entschädigungen. Ravi Kant, Anwalt am Obersten Gerichtshof Indiens und Leiter der NGO Shakti Vahini, die an der Befreiung von Kinderarbeiten in Dehli und andernorts beteiligt ist, kritisierte dass die 20.000 Rupien Strafe die in Fällen von Kinderarbeit erhoben werden, nur selten wie vorgesehen die geschädigten Kinder erreichen. Vielen bliebe daher nur der Weg zurück in die Zwangsarbeit.

Kant fordert daher vom Arbeitsministerium mehr Transparenz bei Höhe und Ursprung gezahlter Strafen und Entschädigungsfonds für betroffene Kinder.

Ein Mitarbeiter des Ministeriums gab zu, dass nur ein geringer Anteil der Kinderarbeiter tatsächlich entschädigt werden. Einer von vielen Gründen dafür sei, dass das indische Recht es verbietet im Namen von Minderjährigen ein Bankkonto zu eröffnen.



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Über lisaK / earthlink

Praktikantin bei EarthLink / Studiert Politikwissenschaft und VWL an der LMU München
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