Cotton Coalition fordert klare Stellungnahme der USA im Kampf gegen Zwangsarbeit in Usbekistan

Bild: © n.v. -

In einer von der Cotton Campaign (Baumwoll-Kampagne) initiierten Petition, fordern die Unterzeichner (darunter namhafte NGO’s wie Human Rights Watch oder die FLA) die Herabstufung Usbekistans im jährlich herausgegebenen Trafficking in Persons Report, TIP1) (Bericht über den Menschenhandel). Die US-Regierung bewahrte Usbekistan vor der Herabstufung, da die usbekische Regierung einen Plan zur Bekämpfung der Zwangsarbeit aufstellte. In Usbekistan werden jedes Jahr Schüler und Studenten gezwungen, bei der Baumwollernte mitzuhelfen.2) Die Cotton Campaign verweist darauf, dass sämtliche bisherigen Versprechungen der usbekischen Regierung ins Leere liefen und ausschließlich uneingeschränkte Kontrollen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO helfen könnten, dem Missbrauch ein Ende zu setzen. Deshalb fordert die Kampagne, in der an Hillary Clinton gerichteten Petition, die US-Regierung auf, von Usbekistan das Zugeständnis für diese Kontrollen abzuverlangen, unter Androhung der Herabstufung im TIP.3)

  1. Link zum Trafficking in Persons Report 2012, Part T-Z []
  2. Link zu unseren bisherigen Artikeln über Usbekistan und die Baumwollernte []
  3. Link zum Brief an Hillary Clinton der Cotton Coalition Link nicht mehr verfügbar 10.06.15 []

Über Timo / earthlink

Praktikant bei EarthLink, Student (Philosophie und Politikwissenschaft)
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