Kinderprostitution in Kenia

Bild: © n.v. -

Sextourismus in Kenia stellt ein ernstzunehmendes Problem dar, das vor allem junge Frauen und Kinder betrifft.

Hohe Armut und Inflation treiben immer mehr Familien dazu, ihre Kinder in die Prostitution zu geben.

Vor einiger Zeit erließ die kenianische Regierung Gesetze, die den Sextourismus mit Kindern unterbinden sollten. Doch bis jetzt ist es nur bei der Absicht, etwas zu unternehmen geblieben. Ob die Gesetze tatsächlich eingehalten werden, wird von der Regierung nämlich nur spärlich überprüft. Trotz des Verbotes arbeiten noch tausende Kinder als Prostituierte für ausländische Sextouristen.

Nach einem UNICEF-Bericht aus dem Jahr 2006 zählen italienische, deutsche und schweizer Reisende zu den Hauptkunden der kenianischen Kinderprostituierten. Des Weiteren sind in den Städten Mombasa, Kilifi, Malindi, Ukunda und Kwale, nach UNICEF-Angaben, noch mehr als 30.000 Kinder im Sexgewerbe beschäftigt. Doch es ist von einer weit größeren Zahl auszugehen, da viele Kinder aus Scham und Angst vor Stigmatisierung, ihr Leid für sich behalten.1)

  1. AllAfrica.com, 27.03.2012: Kenya – Child Sex Tourism Blights Mombasa; Aufgerufen am 02.04.2014 – Link nicht mehr abrufbar: 16.10.2014 []
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1 Antwort zu Kinderprostitution in Kenia

  1. sommer sagt:

    es wäre schön wenn endlich die kinder nicht nur in kenya,sondern auf der ganzen welt,von den alten lust touristen geschütz werden.leider wird durch die armut,die kinder oder jugendliche von ihren eltern zur prostitution gezungen.Ich fliege schon 32 jahre nach kenya und habe vieles erlebt.Bin immer wieder entsetzt wie einfach es ist ein kind zum sex zu bekommen.

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