Schweiz: Frey-Schokolade aus nachhaltiger Kakaoproduktion

Bild: © n.v. -

In Westafrika im Bereich der Kakaoproduktion sind schlechte Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit weit verbreitet. Es wird geschätzt, dass über 20.000 Kinder in West- und Mittelafrika gezwungen werden, auf Kakaoplantagen zu arbeiten. Organisierte Menschenhändler kaufen in besonders ärmlichen Gegenden den Eltern ihre Kinder ab und verkaufen Sie dann an Kakaobauern. Der Schokoladenhersteller Frey, der ein Unternehmen der Migros-Gruppe ist, wird fortan schrittweise bis 2013 seine Kakaoproduktion auf nachhaltige Produkte umstellen. Der Preis für Frey-Schokolade ändert sich durch die Umstellung allerdings nicht. Bis Ende 2013 sollen alle Frey-Schokoladenprodukte d.h. mehr als 500 Produkte mit ‚UTZ Certified’ ausgezeichnet werden. ‚UTZ Certified’ ist eines der weltweit größten Nachhaltigkeitsprogramme für Kaffee, Kakao und Tee. Durch das Programm können die Produzenten sozial und ökologisch nachhaltige Produkte zu einem fairen Preis herstellen. Um ein ‚UTZ Certified’ zu erhalten, müssen die Produzenten gewisse Kriterien erfüllen. So steht beispielsweise der Schutz des Regenwalds im Vordergrund und es dürfen nur geringe Mengen an Dünger verwendet werden. Außerdem ist Zwangs- und Kinderarbeit gänzlich verboten.

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