Dominikanische Republik: Tragische Schicksale vieler Kinder im Südwesten des Landes

Bild: © n.v. -

Die dominikanische Republik ist bei Touristen aus der ganzen Welt ein beliebtes Urlaubsziel. In vielen Regionen ist das Gefälle zwischen armer und reicher Bevölkerung enorm. Besonders der Südwesten des Landes ist geprägt durch Armut. Kommt man als Tourist in diese etwas entlegene Gegend muss man feststellen, dass an jeder Ecke Kinder als Arbeiter eingesetzt werden. So arbeiten schon kleine Kinder als Schuhputzer, Autoputzer und als Bettler. Was die Kinder im Laufe des Tages verdienen, kommt aber nicht ausschließlich ihnen zu Gute, sondern dient der Familie als wichtige Überlebens- und Einnahmequelle. Viele der Kinderarbeiter haben allerdings gar keine Familie mehr und müssen auf der Straße, auf Parkplätzen oder in Parks nächtigen. Ohne schulische Ausbildung und Perspektive leben Sie am Rande der Gesellschaft.

Nachdem Hector Cuello in seinem Internetblog diese tragischen Schicksale aufzeigte, äußerte sich kurz vor Weihnachten letzen Jahres der Bürgermeister von Barahona und versprach eine sofortige Verbesserung der Situation. Doch während das Weihnachtsfest für die reiche Bevölkerung ein großer Festtag mit Geschenken und warmen Mahlzeiten war, hat sich für die Kinder im Südwesten der Dominikanischen Republik rein gar nichts geändert. Weiterhin findet man die wenigsten Kinder an Schulen, Kindergärten und Spielplätze, sondern auf der Straße wo sie tagtäglich arbeiten und leben.

Link zum Artikel (nicht mehr aufrufbar 27.03.2015)

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