Witten: Kinder engagieren sich gegen Kinderarbeit

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In Witten, einer Stadt im Ruhrgebiet, haben sich Schüler an der Aktion „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ beteiligt und so schon über 1000 Euro für Kinder in Somalia gesammelt.

„Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ ist ein bundesweites Projekt der Kindernothilfe, das es schon seit zehn Jahren gibt. Mit der Kampagne möchte man Kinder und Jugendliche mobilisieren, sich sozial zu engagieren. Die Idee: Mädchen und Jungen arbeiten freiwillig bei Freunden, Nachbarn oder in Unternehmen und erhalten so Spenden für ein Projekt gegen Kinderarbeit.

In Witten hat die Lehrerin Christiane Hartmann die Aktion an die Schule geholt. Die Schüler, die zwischen sechs und 14 Jahren alt sind, verbringen nun einen Teil ihrer Freizeit mit ehrenamtlichen Arbeiten wie Rasenmähen, Laubfegen oder dem Einräumen von Regalen. Das für die Arbeit gespendete Geld geht komplett an Kinder in Somalia. Ihnen wird durch die Spenden die Möglichkeit gegeben, eine Schule zu besuchen und der Kinderarbeit zu entkommen. Geld gesammelt wird zwischen dem 20. Oktober bis 25. November. Den Schülern macht es Spaß, aktiv mitzuhelfen. Die Aktion ist ein großer Erfolg an der Schule: Es werden immer mehr Spenden gesammelt und man macht die Kinder auf die Problematik der Kinderarbeit in anderen Ländern aufmerksam.

 

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Link zum Projekt „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“

Über Alisa / EarthLink

Ich studiere Geographie, Ethnologie und Biologie auf Diplom in Heidelberg. Im Rahmen meines Studiums mache ich ein 6-wöchiges Praktikum bei EarthLink. Meine Hauptaufgaben sind das Schreiben von Blog-Einträgen und die Recherche für die Projekte "Aktiv gegen Kinderarbeit" und "Drogen Macht Welt Schmerz".
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