Kinderehen führen zu Gesundheitsproblemen, erhöhen das Armutsrisiko und fördern das Bevölkerungswachstum

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Kinderehen sind nach wie vor weit verbreitet. Bekannt ist, dass sie zu Gesundheitsproblemen führen aber sie erhöhen auch das Armutsrisiko und fördern das weltweite Bevölkerungswachstum.

Im neuen Weltbevölkerungsbericht der Vereinten Nationen wird deutlich, dass die Gesellschaft in Industriestaaten immer kleiner und immer älter wird.  Die Geburtenrate in Südasien und auch in Afrika nimmt jedoch stark zu. Gerade in Regionen mit hohem Bevölkerungswachstum und einem niedrigen Einkommen haben viele Mädchen und Frauen nicht die Möglichkeit, Zahl und Zeitpunkt ihrer Geburten selber zu bestimmen. Dies führ dazu, dass die Bevölkerung meist schneller wächst als die Wirtschaft. Was daraus resultiert ist Armut und zudem kann kein funktionierendes Gesundheitssystem aufgebaut werden. In den sogenannten Entwicklungsländern werden jedoch jedes Jahr etwa 75 Millionen Mädchen und Frauen ungewollt schwanger. Viele davon sind minderjährig, was schwerwiegende gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Weltweit sind die Haupttodesursachen bei Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren Komplikationen bei der Schwangerschaft. Dazu kommt, dass etwa 71 Prozent aller HIV-positiven Personen im südlichen Afrika Mädchen und junge Frauen sind.

Innerhalb der letzten 12 Jahren ist die Weltbevölkerung um eine Milliarde Menschen gewachsen. Sie wächst vor allem dort, wo Ressourcen wie Bildung oder Nahrung ohnehin schon knapp sind, wie der neue Weltbevölkerungsbericht der Vereinten Nationen zeigt.

 

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Über Alisa / EarthLink

Ich studiere Geographie, Ethnologie und Biologie auf Diplom in Heidelberg. Im Rahmen meines Studiums mache ich ein 6-wöchiges Praktikum bei EarthLink. Meine Hauptaufgaben sind das Schreiben von Blog-Einträgen und die Recherche für die Projekte "Aktiv gegen Kinderarbeit" und "Drogen Macht Welt Schmerz".
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